Bombenfund nahe der Kopernikusschule

Köln: Porz-Eil | Heute Mittag wurden Passanten vom Ordnungsamt der Stadt Köln gebeten, das Gefahrengebiet um die Kopernikusschule Köln-Porz/Eil zu meiden und dieses auf dem schnellsten Wege wieder zu verlassen. Der Grund ist der Fund einer 5 Zentner Bombe aus dem zweiten Weltkrieg. Immer wieder werden diese und auch Luftminen in und um Köln gefunden. Zur Zeit ist die Bevölkerung was diese Funde angeht sensibilierter als sonst, denken die meisten doch direkt an den tragischen Unfall mit einer Luftmine, der einem Baggerfahrer in Euskirchen das Leben kostete.

Die Kopernikusschule ist eine der älteren Kölner Schulen. Die 1957 errichtete Schule liegt am südlichen Kölner Stadtrand.Das Hauptgebäude und der Verwaltungstrackt befindet sich an der Ecke Bonner Straße/ Humboldtstraße. Das gesamte Schulgelände zieht sich bis hin zur Siemensstraße. Bereits 1947 wurde vom Kölner Regierungspräsident die Einrichtung einer evangelischen Volksschule im Neubaugebiet zwischen Porz, Urbach und Eil angeordnet, zu deren Umsetzung es erst zehn Jahre später kommen sollte. Das Richtfest fand 1958 statt.

Bombe wurde bei Verdachtsbohrungen während Bauarbeiten auf dem Grundstück der neuapostolischen Kirche entdeckt und liegt ca.3 meter unter der Erdoberfläche


Die neuapostolische Kirche liegt auf der anderen Straßenseite der Kopernikusschule. Am 31. Oktober 1954 wurde die Kirche eingeweiht und ist somit ein paar Jahre älter als die gegenüberliegende Schule.

Neben der Kopernikusschule müssen auch die Max-Planck-Realschule, eine Kindertagesstätte und ein Seniorenheim evakuiert werden. Die Relaschule und auch die Don Bosco Schule liegen neben der Kirche. Es bestand jedoch keine Gefahr für die Schüler. Der Unterricht konnte bis zum Nachmittag in gewohnter Weise stattfinden und die Polizei,Feuerwehr und das Ordnungsamt können eine geordnete Evakuierung vorbereiten. Diese Evakuierung und anschließende Bombenentschärfung sind bereits Alltag in dem einst schwer bombardiertem Köln. Knapp 2750 Einwohner sind betroffen,darunter auch zahlreiche Rollifahrer.

Pünktlich zur Lokalzeit war sie dann entschärft.
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