Koblenz: Synagoge | Schalom, ab heute halte ich Hungerstreik (ich trinke nur Wasser) unter der Devise "Für die wirkliche jüdische Rechtspflege in Deutschland! Für die wirkliche jüdische Rechtspflege in Koblenz!”
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Liebe Mitglieder der Gemeinde! Wenn am 18. November das Treffen des angekündigten Szenarios ist, beginne ich mit einem Hungerstreik. Diese Aktion ist nicht spontan, sondern durchdacht. Ein Plakat mit dem gleichen Text ist fertig.
Alles, was in der Gemeinde geschah in den letzten 3 Jahren betrachte ich als eine Verletzung des ethischen Standards, als demonstrative Verachtung des jüdischen Rechts, einschließlich des Obersten jüdischen Schiedsgerichts in Deutschland, und mehrere Verstöße gegen die Verfassung.
Aufgrund der Tatsache, dass andere Methoden des Kampfes erschöpft sind, erkläre ich einen unbefristeten Hungerstreik, und ich werde ihn einhalten bis alle Entscheidungen der Gerichte umgesetzt werden:
1. Umgehende Aufhebung des diffamierenden Hausverbots gegen die unschuldige Sarah Asinase und öffentliche Entschuldigung. Der Stolz der Gemeinde - der Chor "Bereschit" - sollte zurück in die Gemeinschaft.
2. mit den Vorbereitungen für den neuen Bericht der Wahl-Sitzung, die in einem früheren Wahlausschuss sein sollte, und die Prüfung der Wahlkommissionen;
Ich glaube, die Verantwortlichen für diesen jetzigen Notfall sollten nicht die Führung einer Gemeinde haben. Nur auf diese Weise können wir vermeiden, dass eine Wiederholung dieser Situation und eine weitere Verschlechterung der Gemeinde sein wird.
„ Ich würde nicht wollen, um meinen Hunger verursacht Vsegermanskogo Resonanz, so dass ich die Gemeinde zu geben mir die Möglichkeit, sie in einem Zimmer der Gemeinde zu sehen fragen“ (diesen Satz konnte ich nicht korrigieren (G.Görgens).
Ansonsten bin ich im Einvernehmen mit der Polizei gezwungen, ihn in der Innenstadt von Koblenz zu halten.
Es gibt keinen anderen Zweck als den angegebenen für mein Handeln. Ich will nur eins erreichen: die Demokratisierung der Gesellschaft.
15/11/2012. Koblenz.
Anatoliy Mogilevskyj
Aus dem russischen übersetzt von Google Übersetzer und korrigiert von Gisela Görgens
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eine Mail von Landesrabbiner Dr. Walter Rothschild:
21.11.2012, 10:43, "Rabbi Dr. Walter Rothschild" Schalom, Wie Sie vielleicht wissen, ich finde nicht alles, das die 'freie jüdische Meinung' sagt und tut total richtig - ich habe auch Probleme, als mutige Menschen GEGEN Liberales Judentum kämpfen!! - aber nichtdestotrotz, dieser Aktion ist mutig und der Situation in der Gemeinde mehr als traurig. Ich wünsche - etwas positives!!
Ohne die näheren Umstände zu kennen (was wohl auch nicht unbedingt wichtig ist):
1. gibt es in Deutschland neben unserem demokratischen Recht noch ein weiteres Parallel-Rechtssystem? Das würde ich ebenso skeptisch bis ablehnend betrachten wie die Scharia.
2. egal ob der Mann Recht hat - eine solche Aktion mit der er augenscheinlich die zuständigen Entscheidungsträger beeinflussen will würde ich als Nötigung betrachten.
Gisela, ich würde mir einen neutraleren Bericht wünschen in dem alle Seiten und Standpunkte zu Wort kommen.
> "2. egal ob der Mann Recht hat - eine solche Aktion mit der er augenscheinlich die zuständigen Entscheidungsträger beeinflussen will würde ich als Nötigung betrachten."
Hungerstreik ist eine Demo - also gutes Recht in D.
Allerdings kann ich nicht nachvollziehen, um was es geht.
Rechtsanwalt Alois Wasser aus Bielefeld schrieb am 09.11.2012 um 21:21 Uhr:
Es ist ein Skandal. Heinz Kahn, Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz, K.d.ö.R. ignoriert die Schiedssprüche, auch die des Schieds- und Verwaltungsgerichts beim Zentralrat der Juden in Deutschland. Juden können also machen was sie wollen?! Obwohl sich Heinz Kahn der Schiedsordnung des Schiedsgerichts beim Landesverband der Juden in Rheinland-Pfalz unterworfen hat, ignoriert er sie. Damit wird das Recht mit den Füssen getreten und die Demokratie ausgehebelt. Es ist eine Arroganz sondergleichen. Im staatlichen Recht kann man Gerichtsurteile oder Beschlüsse vollstrecken lassen. Im innerjüdischen „Rechtsystem“ ist dies nicht möglich. Damit wird ein Schiedsspruch zur Farce.
Hier sind die Hintergründe zu lesen: http://www.myheimat.de/koblenz/politik/diskriminie...
"Hungerstreik ist eine Demo - also gutes Recht in D."
Das sehe ich etwas anders. Hier geht es um eine Art Märthyrertum (Seht, ich setze meinen Körper, und mein Leben aufs Spiel - und wenn ich nicht krieg was ich will und ich dann krank werde oder sterbe seid Ihr schuld!)
Das könnte man auch als eine Art von Erpressung auffassen.
Der verlinkte Artikel jedenfalls ist sehr bemerkenswert - was Anspruch und Wirklichkeit betrifft.
> "Das sehe ich etwas anders. Hier geht es um eine Art Märthyrertum (Seht, ich setze meinen Körper, und mein Leben aufs Spiel - und wenn ich nicht krieg was ich will und ich dann krank werde oder sterbe seid Ihr schuld!) Das könnte man auch als eine Art von Erpressung auffassen."
Du weißt doch, wie man auf "Ich esse meine Suppe nicht" reagieren soll ;)
> "Der verlinkte Artikel jedenfalls ist sehr bemerkenswert - was Anspruch und Wirklichkeit betrifft."
Ich steig da nicht durch. Das ist Vereinsklüngel - den durchschaue ich schon bei Fußball- oder Kaninchenzüchtervereinen nicht so richtig. Solange da keiner gegen Recht und Ordnung verstößt, sollen sie machen, was sie wollen.
Mich nervt da eher sowas: "...wurde aber von dem Gemeindevorstand aus leicht nachvollziehbaren Gründen praktiziert: Je mehr Mitglieder die Gemeinde hat, desto mehr staatliche Aufmerksamkeit und finanzielle Zuwendungen bekommt sie."
Das ist normal. Jeder Verein kann Fördergelder z.B. über den Gemeinderat beantragen. Und da geht es selbstverständlich auch um Größe und Einfluss.
Nicht vergessen: Die Kirchensteuer sahnen nur die beiden Amtskirchen ab - obwohl das "besondere kirchgeld" auch von anders- oder nichtgläubigen Ehepartnern gezahlt werden MUSS.
Somit finanziert ein(e) berufstätige(r) Jude/eine Jüdin als Ehepartner eines/r Christen/Christin die christlichen Kirchen....
ich glaube, dass das Problem ganz wo anders liegt. Die damalig notwendige Hilfeleistung gegenüber Überlebenden, die Durchsetzung ihrer Rechte, wurde durch den gegründeten Zentralrat der Juden im Nachkriegsdeutschland bewerkstelligt. Zu recht. Tatsächlich aber hat sich diese „Wiedergutmachung“ verselbständigt. Hier eine Kritik dazu:
Tatsächlich gibt es kaum noch Täter und kaum noch Opfer. Die Nachkriegsgeneration ist in die jeweilige Familie, in ihr Schicksal, mag es noch so schrecklich gewesen sein, hineingeboren worden. Da gilt für beide Seiten. Dennoch funktioniert es leider immer noch, dass jegliche Kritik von Seiten von Juden, nicht Allen, Kritik an Ihnen oder an Israel, mit dem Vorwurf des Rassismus oder Antisemitismus im Keim erstickt wird. Aus persönlicher Erfahrung, in Gesprächen, höre ich immer wieder, „ja wir dürfen das nicht sagen!“ Das ist Unsinn. Natürlich darf man Juden kritisieren und auch die Politik Israels. Wie andere Länder auch. Mit dem ewigen Hinweis auf eine Schuld des Deutschen Volkes (auch wenn man von „Nazi-Deutschland“ spricht), lässt es sich zudem gut leben. Viele Schüler fragen mich zu Recht, was sie denn mit diesen Ereignissen zu tun hätten? Nichts. Darunter sind junge Deutsche, eingebürgerte Deutsche mit Migrationshintergrund etc. Wieso sollen diese junge Menschen, Nachkriegsgeneration für etwas zahlen, was sie nicht verbrochen haben. Die jüdische Ethik verbietet es, die Kinder für die Taten der Eltern haftbar zu machen. Dennoch wird fleißig „entschädigt“, gezahlt und vor allem genommen. Die Rechtfertigungen für das Nehmen sind mannigfaltig. Kritik wird sofort mundtot gemacht. Das schürt aus meiner Sicht den Antisemitismus. Das ist aber hausgemacht. Das hat auch nichts mehr mit Religion zu tun. Eine Religionsgemeinschaft, der etwas an ihrer Religion liegt, wird sich auch selber finanzieren, wenn sie diese Gemeinschaft möchte und sie ihr wichtig ist. Wie z.B. in Amerika. Da finanzieren sich jüdische Gemeinden z.B. durch ihre Mitglieder. In Deutschland lässt es sich mit dem Hinweis auf die Shoa gut leben. Und das ist verwerflich. Das muss ein Ende haben.
Jüdische Gemeinden drohten mangels Mitglieder und infolge von Überalterung in Deutschland auszusterben. Ein anschaulicher Bericht ist unter http://www.migration-info.de/mub_artikel.php?Id=08... zu lesen. Also holte man Juden aus der ehemaligen Sowjetunion in die Gemeinden nach Deutschland. Aufgrund eines Staatsvertrages mit der Bundesrepublik Deutschland und dem Zentralrat der Juden – wird dieser finanziert (Hier ein Auszug). - Präambel
Im Bewusstsein der besonderen geschichtlichen Verantwortung des deutschen Volkes für das jüdische Leben in Deutschland, angesichts des unermesslichen Leides, das die jüdische Bevölkerung in den Jahren 1933 bis 1945 erdulden musste, geleitet von dem Wunsch, den Wiederaufbau jüdischen Lebens in Deutschland zu fördern und das freundschaftliche Verhältnis zu der jüdischen Glaubensgemeinschaft zu verfestigen und zu vertiefen, schließt die Bundesrepublik Deutschland mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland folgenden Vertrag: […]
Artikel 2 Staatsleistung
(1) Zu den in Artikel 1 genannten Zwecken zahlt die Bundesrepublik Deutschland an den Zentralrat der Juden in Deutschland jährlich einen Betrag von 3.000.000 €,
beginnend - unabhängig vom Inkrafttreten des Vertrages - mit dem Haushaltsjahr 2003.
(2) Die Vertragsschließenden werden sich nach Ablauf von jeweils fünf Jahren - beginnend im Jahr 2008 - hinsichtlich einer Anpassung der Leistung nach Absatz 1 verständigen. Sie sind sich darüber einig, dass die Entwicklung der Zahl der vom Zentralrat repräsentierten Gemeindemitglieder ein wichtiges Kriterium bei der Berechnung der Leistungsanpassung darstellt.
Derzeit sind es, so glaube ich, 7.Millionen € allein für den ZdJ. Zudem gibt es noch „Leistungen“ in den jeweiligen Bundesländern direkt an die Gemeinden (pro Mitglied),über die jüdischen Landesverbände die mit dem jeweiligen Bundesland einen Staatsvertrag geschlossen haben. Die Rechnung ist also ganz einfach. Je mehr Mitglieder, desto mehr Geld vom Staat, vom Bundesland.
In Koblenz verhindert eine kleine Gruppe um Heinz Kahn einen legalen Machtwechsel durch Wahlen. Warum wohl? Es geht um Geld. In Bielefeld ist es genauso, wenn nicht noch schlimmer. Tatsache aber ist, dass ein Großteil der Juden aus der ehemaligen Sowjetunion lethargisch und schwerfällig sind, was demokratisches Handeln angeht - http://freie-juedische-meinung.de/de/deutsches-jud... Nur wenige wehren sich.
Geste der Wiedergutmachung - 20 Jahre jüdische Einwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion - Von Julia Smilga
Am 9.Januar 1991 gab die Innenministerkonferenz den offiziellen Startschuss für ein präzedenzloses Experiment: die jüdische Einwanderung nach Deutschland. Etwa 200.000 Juden sind seitdem aus der damaligen Sowjetunion gekommen.
[...]
"Die Juden in der Sowjetunion haben sich radikal, total mit der russischen Kultur identifiziert. Das sind städtische Intellektuellen, die ein starkes jüdisches Bewusstsein haben, das gar nicht religiös ist. Und das, was in Deutschland total neu ist. Die jüdischen Gemeinden in Deutschland definierten sich hauptsächlich anhand der Erinnerung an Holocaust. Und plötzlich kommen Menschen, die sich als Sieger im Zweiten Weltkrieg empfinden und die sagen- wir sind Juden, aber wir sind stolze Juden, weil unsere Großeltern oder wir selbst im Krieg gekämpft haben. Und das sind Paradoxen natürlich, die zu großen Widersprüchen und Konflikten führen." [...]
Hallo Andreas,
man muss das ganze Interview lesen. Ich habe nur einen Auszug gebracht, um Neugierde zu wecken. Wie es unseren jüdischen Brüdern und Schwestern in der ehemaligen Sowjetunion ergangen ist, kann ich nicht beurteilen. Das wäre auch anmaßend. Wie es ihnen jetzt teilweise hier ergeht und wie mit ihnen hier umgegangen wird, das ist traurige Wahrheit. Darüber kann ich berichten.
Das Begräbnis findet traditionell noch am Todestag statt, außerhalb Israels wird jedoch meist eine Wartepflicht von 48 Stunden verlangt. Die Achtung gegenüber dem Toten gebietet dies, da die Seele des Verstorbenen erst dann aufsteigen kann, wenn der Tote zur ewigen Ruhe gebracht wird.
Alle Verstorbenen werden ungeachtet ihres Ansehens in weißen Sterbekleidern in einer einfachen Holzkiste beigesetzt. Die Chewrah Kadischa,...
Metzeral (Frankreich): Elsass | Wir beginnen in Colmar unsere Fahrt durch die Vogesen.
Nachdem wir Colmar hinter uns gelassen haben sehen wir auf der rechten Seite Gunsbach. In diesem Dorf steht das Haus, in dem Albert Schweitzer gelebt hat. Sein Vater war hier Pastor und Albert Schweitzer verbrachte in Gunsbach den größten Teil seiner Kindheit. 1929 baute er hier ein Haus, in dem er während seiner Europa-Aufenthalte wohnte. Zwei Krankenschwestern, die...
Schiwa (die 1. Trauerwoche) beginnt unmittelbar nach dem Begräbnis. Sie ist der jüdische Weg, den Trauernden zu helfen, mit ihrem Kummer fertig zu werden und ins Leben zurück zu kehren. Die Trauernden werden in ihrem Schmerz nicht allein gelassen, sondern sind von Freunden, Familie und anderen Trauernden umgeben.
Die Trauernden bleiben eine Woche lang zu Hause und werden von Freunden und Bekannten besucht. Im allgemeinen...
Alzey: . | ….Noch heute bekomme ich ein unbehagliches Gefühl wenn ich eine Sammelbüchse sehe.
Einmal hatten wir mit der ganzen Schulklasse eine gemeinsame Sammelaktion. Da schwärmten alle Schulkinder aus wie die Wespen und rempelten vorbeigehende Menschen an und baten um eine Gabe. Ich hatte meinen Standplatz am Bahnhof. Plötzlich kam ein Zug an. Aber viele Fahrgäste stiegen nicht aus. Doch ein Herr fiel mir ganz besonders auf. Er...
Der Streit um Jakob Augsteins „Platz 9“ wird aufgeblasen und wichtigtuerisch vermarktet. Israel ist weit weg. Warum in die Ferne schweifen, wenn die Unerträglichkeit so nahe liegt. Nicht weil sich die ehemaligen evangelischen Gemeindemitglieder der vormaligen Paul-Gerhardt-Kirche ihren Zorn von der Seele redeten und protestierten, gegen den Verkauf ihrer Kirche, sondern weil das nach außen Sichtbare als Synagoge den...
Auch im Programm der Université Populaire Pamina im nächsten Halbjahr wird das „Judentum in der Pfalz und dem Elsass“ wieder stark thematisiert und bieten vor allem den an Kultur und Religion interessierten interessante Einblicke in Geschichte und Gegenwart.
Folgende Termine werden bereits im jetzt erschienenen Kurzprogramm 1/2013 angeboten:
ACHTUNG - NEU!:
UP409
Jüdisches Speyer
Stadtführung, Besichtigung der...