Ein freudiger Tag in Amerika mit ein wenig Traurigkeit

  Isernhagen: Parksee Lohne | Dass der heutige Tag ganz im Zeichen des westlichen Kontinents stehen sollte, war an diversen Vorzeichen, wie u.a. dem Inhalt des Tagesrätsels zu erkennen. Zum zweiten mal gab es auch eine Ausgabe für Betreuer und die Frage, wieviele Feuerwachen es in New York gibt, war nicht einfach zu knacken (der Ehrenkodex, dass nicht gegoogelt wird, natürlich vorausgesetzt.
Programmatisch begann der Tag stilecht mit einem Baseball-Spiel und echten "Bases". Sollte es anfangs nur um eine Einführung in eine der amerikanischsten Sportarten schlechthin gehen, konnten gegen Ende mehrere lupenreine Homeruns bewundert werden. Auch sicherheitstechnisch hatte der sportliche Leiter Malte Vetter alles im Griff.

Gleichzeitig wurde von engagierten Kräften das Aufenthaltszelt zum Discozelt umfunktioniert, worüber später noch zu berichten sein wird.
Das Mittagessen ließ dann alle Hoffnungen und Wünsche in Erfüllung gehen: Waschechte amerikanische Burger. Rindfleisch für die Carnivoren, Röstis für die Vegetarier, wobei sich einige erstaunlicherweise als beides zu erkennen gaben, indem sie sich einen Rindfleisch-Rösti-Burger zusammenstellten... Das leckere Menü sorgte dann für ein Novum in der Zeltlagergeschichte: Man bat um Verlegung der Nachspeise!

Diese wurde dann nachträglich eingenommen, während die Gestaltung des letzten Nachmittags besprochen wurde. Zunächst galt es, einige Spiele in der von Miriam Belling ersonnenen Rally um die Welt nachzuholen, die am Mittwoch der Witterung zum Opfer gefallen waren.
Als dies erledigt war, stand ein weiterer Klassiker an - das Swim and run Event, in diesem Jahr mottogerecht "Iron Man" genannt. 15 wackere Teilnehmer hatten sich mutig gemeldet, auch wenn in diesem Jahr - schon wieder aus Witterungsgründen - auf den swim-Teil verzichtet werden musste. Vanessa Grüneberg hatte sich spontan und flexibel als Ersatz neue Elemente wie das Spinnennetz und Frisbee-Schießen ausgedacht. Am Ende siegte dann Vincent in einem spannenden Zweikampf mit Janik, was zu einem spektakulären doppelten Doppel-Sieg führte. Wer dieses historische Ereignis nicht ganz einordnen kann, dem sei die Lektüre der Zeltlagerberichte "Freitag 2014" und "Mittwoch 2015" empfohlen.
Abends kam es dann zum schönen, aber auch unweigerlich letzten Programmpunkt, der Zeltlagerdisco. Unter der musikalischen Leitung von DJ Christian - bis dato als Küchenchef bekannt und mit zwei illustren Ibiza-Animateuren - bisher als Karusselbremser fungierend -konnte die Party losgehen. Es reihte sich Hit an Hit, so dass das Zelt nach nicht langer Zeit tobte. Die zwischenzeitliche Meldung "Brennt Aufenthaltszelt" stellte sich kurz vor Absetzen des Notrufs als neue Disconebelanlage heraus.
Natürlich kam das Ende des Abends viel zu schnell und bei den ersten Teilnehmern schimmerten kleine Tränen auf den kleinen Wangen. Zeit für Patrizia, sich im Namen aller Teilnehmer bei den Betreuern für eine tolle Woche zu bedanken. Zeltlagerleiter Matthias Düsterwald griff diese Worte auf und bedankte sich seinerseits beim Küchenteam, den Technikern, der Besatzung des Bastelzeltes sowie den Kinderbetreuern (wobei die Übergänge hier erfreulicherweise fließend sind). Und er drehte den Spieß um und bedankte sich im Namen aller Betreuer bei den Teilnehmern für die tolle Stimmung in der ganzen Woche, die trotz sehr durchwachsenen Wetters niemals einen Abbruch fand. Und als dann Arm in Arm das traditionell letzte Lied "Alte Liebe" angestimmt wurde, waren vor allem die Zeilen "wir gehen Hand in Hand" und "Tränen können fließen" sehr präsent und beendeten melancholisch einen sehr schönen Abend.

Für die Betreuer war der Abend dann noch nicht ganz vorbei. Die letzte Abendrunde lag an und hier hatte der Stadtjugendwart noch eine Überraschung parat. Er bat Markus Gust und Dirk Vetter nach vorne, um sich für das hohe Engagement innerhalb dieses Zeltlagers, der letzten Zeltlager und ebenso in der Vor- und Nachbereitung dazwischen zu bedanken. Als Anerkennung hierfür wurden die beide zu gleichberechtigten Teamleitern Technik befördert, in der Hoffnung auf zahlreiche weitere Zeltlager in der Zukunft.

Während der Abendrunde wurde dann des verstorbenen Ehrenstadtbrandmeisters Paul Wenig gedacht und die sich daraufhin leicht geänderte Logistik für den Abbau besprochen, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes Mal erzählt werden.

Matthias Düsterwald, Andreas Kolmer
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