Was: Hannover: Pastorin Kirsten Fricke übernimmt Amt bei St. Philippus in Isernhagen-Süd
Wo: St.-Philippus-Kirche
Wann: 06.12.2009 15:00 Uhr

Hannover: Pastorin Kirsten Fricke übernimmt Amt bei St. Philippus in Isernhagen-Süd

von Rainer H. David M.A. aus Hannover-Herrenhausen | am 27.11.2009 | 503 mal gelesen | 0 Kommentare | 0 Bildkommentare | 1 Bild
Pastorin Kirsten Fricke. Foto: privat

Hannover: St.-Philippus-Kirche | Pastorin Kirsten Fricke wird am Sonntag, 6. Dezember, 15 Uhr, durch Superintendentin Martina Szagun in einem festlichen Gottesdienst in St. Philippus endgültig in ihr Amt eingeführt. Fortan wirkt sie als Pastorin mit allen Rechten und Pflichten.

Schon seit Oktober 2006 arbeitet Pastorin Kirsten Fricke auf einer halben Stelle in der St.-Philippus-Gemeinde in Isernhagen-Süd. Aufgewachsen in der List wurde die jetzt 32-jährige Pastorin dort in der Johannes-Gemeinde durch Kinder- und Posaunenchorarbeit sowie durch Mitarbeit im Kindergottesdienst entscheidend geprägt.

Erst wollte sie Meteorologie studieren. Sie entschied sich dann aber, mit Menschen zu arbeiten und ihnen auf dem Hintergrund des christlichen Glaubens zu helfen. Das Studium führte nach Bethel und Münster, wobei sie schon in dieser Zeit ihre Liebe zur Diakonie entdeckte.

Nach dem 1. Examen folgte ein Gemeindevikariat an der Petrikirche in Buxtehude, wobei ihr besonders die Konfirmandenarbeit viel Freude bereitete. Im Jahre 2005 bestand sie ihr 2. Examen und wurde als Sondervikarin im Diakonischen Werk der Landeskirche mit dem Projekt „Diakonische Gemeinde“ betraut. Aus dieser Arbeit erwuchsen viel Erfahrung im Umgang mit Ehrenamtlichen und vor allem viele Ideen zur Diakonie auf Gemeindeebene. Vertieft wurde diese Arbeit durch ein Parallelstudium an der Universität Heidelberg mit dem Schwerpunkt „Diakoniewissenschaften“, das Kirsten Fricke Anfang 2009 erfolgreich mit dem Diplom abschloss.

Am 1. Juni 2009 wurde Kirsten Fricke auf eine halbe Stelle als neue Koordinatorin des „Hauses der Religionen“ in der Südstadt berufen. Im „Haus der Religionen“ haben sich sechs Religionen zu einem Ort der interreligiösen Begegnung zusammengeschlossen. Christen, Juden, Muslime, Hindus, Buddhisten und Bahai treten dort gemeinsam ein für eine Haltung des Respekts und der Achtung des Anderen, ein einmaliges Projekt in ganz Deutschland. Schirmherr ist der Oberbürgermeister Stephan Weil. Zwischen dem „Haus der Religionen“ und einer anspruchsvollen, auch oft fordernden Gemeindearbeit in St. Philippus bewegt sich die Tätigkeit der jungen Pastorin.

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