Aktuelle Pressemitteilung

Kein Vergeben, Kein Vergessen! Kranzniederlegung anlässlich des 70. Befreiungstages des KZ-Ahlem

US-amerikanische Truppen befreiten am 10. April 1945 das Konzentrationslager (KZ) in Hannover-Ahlem. Der "Arbeitskreis Bürger gestalten ein Mahnmal" hat zum 70. Jahrestag der Befreiung zusammen mit den evangelischen und katholischen Gemeinden aus Ahlem, Badenstedt, Davenstedt und Velber und der Heisterbergschule Ahlem den Opfer des Holocaust gedacht. Seit acht Jahren legt auch DIE LINKE einen Kranz zum Gedenken nieder. In diesem Jahr waren neben dem örtlichen Bezirksratsherrn Siegfried Seidel und zahlreichen Parteimitgliedern auch Ratsfrau Gunda Pollok-Jabbi und Bezirksratsfrau Inga Schmalz aus Linden anwesend. "Für uns als Linke ist es selbstverständlich, zum Jahrestag der Befreiung des KZ Ahlem einen Kranz niederzulegen, um den Opfern des Faschismus zu gedenken“, sagte Siegfried Seidel bei der Kranzniederlegung. „Es kann kein Vergeben und kein Vergessen geben. Man muss dem Antisemitismus auch heutzutage entschieden entgegentreten."

Neuer SprecherInnenrat gewählt

Auf ihrer Jahreshauptversammlung am 15.April 15 wählte die Basis der LINKEN im Hannovers Westen einen neuen SprecherInnenrat. Die neuen Mitglieder sind Julia Grammel, Frank Forsch und Siegfried Seidel. Bastian Gleitze trat nicht erneut als Sprecher an, da er sich auf seine neue Aufgabe im Vorstand des Blindenverband Regionalverein Hannover konzentrieren will, ebenfalls nicht wieder angetreten: Brigitte Falke, sie wurde kürzlich in den Kreisvorstand der LINKEN Region Hannover gewählt. Die neuen Sprecher haben sich einiges vorgenommen, „Wir wollen einen Erfolgreichen Start für die Kommunalwahlen 2016 hinlegen“ so Julia Grammel, „Ziel ist es in Fraktionsstärke in den Bezirksrat zuziehen.“

Freihandel ist gut? Immer mehr Menschen sind anderer Meinung!

Am 18. April 15 war weltweiter Aktionstag gegen das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) zwischen den USA und Europa. Umstritten ist das Abkommen einerseits wegen der geheimen Verhandlungen, die äußerst undemokratisch sind und die Bürger entmündigen. Andererseits wird eine Sondergerichtsbarkeit geplant, die zwar Konzernen Klagemöglichkeiten gegen Staaten ermöglichen soll, wenn durch Gesetze die Gewinnerwartungen verletzt werden. Der umgekehrte Weg, wenn beispielsweise die Umwelt zerstört wird, soll aber verschlossen bleiben. Ein Nutzen für die Bürger lässt sich somit nicht erkennen. Trotzdem beharren die EU-Kommission und auch die deutsche Regierung auf den Abschluss. Genau dagegen haben sich die TTIP-Gegner weltweit vernetzt. Und auch am Kröpcke kam das hannöversche Aktionsbündnis aus Nichtregierungs-organisationen, Gewerkschaften und Parteien zusammen, um die Bürger zu informieren und um gegen das Abkommen zu protestieren. Und natürlich waren auch wir von der BO-West der LINKEN dabei. Zu den bereits über 1,7 Millionen Unterschriften der Europäischen Bürgerinitiative kamen auch an diesem Tag wieder einige hundert hinzu.

Alles Gute wünscht Ihnen

Siegfried Seidel (für DIE LINKE. BO WEST)
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