Am Museumshafen von Greifswald: Treffpunkt der Urlauber

Von der Brücke über den Ryck bietet sich ein herrlicher Blick auf die maritime Landschaft Greifswalds. Foto: Helmut Kuzina
Greifswald: Hansering | Am Museumshafen bietet die Brücke über den Ryck einen schönen Ausblick auf das maritime Greifswald mit den historischen Schiffen. Viele alte Segelschiffe richten ihre hölzernen Masten in den blauweißen Himmel, schätzungsweise fünfzig Segel-, Arbeits- und Fischereiboote sind es, die auch auf die Geschichte der Hansestadt verweisen.

Da liegt u. a. der Gaffelschoner „Vorpommern“ aus dem Jahr 1950, ein regionaltypischer 17-Meter-Fischkutter, der restauriert und umgebaut zur Sozial- und Jugendarbeit eingesetzt wird, mit dem aber zum Erhalt des Schiffes gelegentlich auch Charterfahrten durchgeführt werden.

Festgemacht hat am Kai auch ein typischer Ewer von 1913. Unter dem Namen „Helene“ und später „Alfred“ war das Schiff als Lastensegler eingesetzt worden Es hat sich herausgestellt, dass das Schiff im März 1945 bei der Rettung von Einwohnern eingesetzt war, die vor der heranrückenden Sowjetarmee flohen.

Im Museumshafen können solche Informationen und Auskünfte in der Schiffsliste nachgelesen werden. Die meisten der Schiffe sind noch oder wieder in Fahrt und manche nehmen bereitwillig Gäste an Bord.

Vom Museumshafen führt ein etwa halbstündiger Spazierweg am Ryck entlang nach Wieck; auch Radfahrer und Inline-Skater nutzen diese Strecke zu diesem Ortsteil von Greifswald, einem ehemaligen Fischerdorf, das an der Mündung des Flusses Ryck in die Ostseebucht liegt.

Mai 2015, Helmut Kuzina
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