Wandergruppe des SVE Suttorf auf Bustour

Wandergruppe des SVE Suttorf unterwegs
Glückstadt: Kandelaber | Einmal nicht laufen - sondern mit dem Bus fahren.
Es muss ja nicht alle vier Wochen gewandert werden, man kann ja auch mal gemütlich eine weitere Fahrt unternehmen und etwas Leckeres essen - das macht auch Spaß.
Die Wandergruppe des SV Eintracht Suttorf startete um 7:00Uhr an der Bushaltestelle Suttorf/Mitte in Richtung Norden.
Auf der Autobahn bei Hamburg klarte das Wetter auf und die Sonne kam zum Vorschein.
Die Fischfabrik Plotz in Glückstadt war das erste Ziel der Reisegruppe und der Inhaber erklärte ausführlich den Werdegang des Heringfanges und -Verarbeitung.
Matjes, der junge Hering, im Frühsommer gefangen, ist reich an gesundem Omega 3Fett und wird traditionell in Fässern nur unter Zugabe von Salz gereift.
Die Glückstädter führen den Hering zwar aus Dänemark und Norwegen als schockgefrorenen Fisch ein, haben so aber ganzjährig die besten, fetten Juni-Heringe verfügbar.
Per Hand werden die Heringe gekehlt -ein Großteil der Innereien entfernt- damit die Enzyme in den verbleibenden Resten die Reifung des Hering fördern.
Die Fässer werden bei gleicher Temperatur gehalten, regelmäßig gedreht, damit die Lake sich mit den Enzymen im Fass verbinden kann.
Dem Glückstädter Matjes werden keine künstliche Zutaten oder gar Matjesreifern zugesetzt, wie es bei den holländischen Doppelfilet gemacht wird.
Nach der Kostprobe war man sich einig: d e r schmeckt wirklich gut und wir freuen uns auf das Fischbufett im Kandelaber.
Verschiedene Arten wurden dort gereicht: süß-sauer, in Rotwein, exotisch verfeinert, auf schwedische Art oder nach Hausfrauenart.
Ein kurzer Rundgang über den Glückstädter Marktplatz und danach ging es mit dem Bus zur Brunsbütteler Schleuse.
Brunsbüttel ist der Eintritt zum Nord-Ostsee-Kanal, dem meistbefahrenen Kanal der Welt.
Im Jahre 1895 wurde der Kanal von Kaiser Wilhelm II eingeweiht und hieß Kaiser-Wilhelm-Kanal.
Im zweiten Weltkrieg kaum beschädigt, konnte die Schifffahrt bald wieder aufgenommen werden. Seit 1948 heißt dieser Seeweg nun "Nord-Ostsee-Kanal".
Es war schon interessant zuzuschauen, wieviele Schiffe und in welchen Größen-Dimensionen sie unterwegs sind. Man hätte Stunden dort verbringen und dem Betrieb an der Schleuse zuschauen können.
Ein kräftiges Gewitterschauer störte nicht weiter, denn der Busfahrer schaffte die Reisenden sicher an den Wohnort zurück.
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