Verlorene Heimat- Schlesien

Gleina: Schloss Gleina | Am 21.9.2013 um 15 Uhr stellte die Autorin Heidrun Kligge ihr neustes Werk in Schloss Gleina vor, dreimal bereits wurde Sie auf Einladung von Ortschronisten Thomas Lampe zu Lesungen im Schloss Gleina eingeladen.
Ihre persönliche geprägte Familiengeschichte „Die Sparigs – Eine Familie aus Merseburg“ war ihr erstes Thema.

Derzeit arbeitet sie an einen anderen Familienstoff, den Erinnerung ihres Vaters Heinz an seine verlorene niederschlesische Heimat. Dieser auch, Heinz Romfinski (92), zur Lesung da war mit Ehefrau Johanna (90) und sowie die Enkelinen Sylvia und Carmen Kligge waren mit nach Gleina gekommen. Das gab der Lesung aus dem Manuskript „Verlorenen Heimat – Schlesien“ eine ganz persönliche Note.

Am Anfang der Veranstaltung überreicht die Autorin Thomas Lampe das alte Geschirr (altes Erbstück der Fam. Sparigs von Baumersroda zum Schloss.

Heidrun liebste einige Erinnerungen ihres Vaters vor, von der Schulzeit, von denn Alltag u.s.w. aus der alten Heimat auf dem Lande im kleinen Dorf Krohle bei Triebel im Landkreis Sorau, und zeigt auch Bildematrial von Schlesien, wie Bilder von denn Leben ihres Vaters. Sie fanden auf beim Aufräumen der Wohnung einen alten Feldbrief von Jahre 1944 der mit gezeigt wurde.

„Wenn mir mein Vater auf meine Frage, Wie war das früher bei euch? Von seine Heimat erzählte, kann ich nie genug davon hören, denn dann berichtet er von seiner fernen Heimat Niederschlesien, die ich als Kind nie kennen lernen konnte und sog ich das Erzählte auf wie ein Schwamm“ waren die Worte von der Dessauerin Heidrun Kligge.
Es wurde zwischen der Lesung eine kleine Pause gemacht (15.40 Uhr), mit der Familie der Autorin saßen die Zuhörer der Lesung bei einem kleinen Imbiss zusammen. Am Ende der Lesung überreichte der Ortschronist ihr eine Überraschung.

Für Heidrun Kligge gab es eine gerahmte Erinnerung mit Fotos von frühren Lesungen 2011 und 2012, als Dank für ihre Treue als Veranstalterin.
Es war sehr gut besucht, es kamen 18 Besucher, viele aus der vertriebenen Heimat, sie stellten Fragen und tauschten sich gegeneinander aus, wie damals das Leben war.

Am Ende gab es eine kleine Führung für die Besucher, es gefiel ihn sehr.

Gästebucheintrag:

„Am 21.9.2013 waren wir zum ersten mal in Gleinaer Schoß zu einer Veranstaltung: Buchlesung „Wie es früher in Schlesien war“ Ein besonderer schöner Vortrag, wir haben uns sehr darüber gefreut, dafür danken wie sehr dem Ortschronisten Thomas Lampe danken wir für die Führung besonderes. Lobenswert ist sein Anstrengung im Schloß, es ist einigermaßen wieder herzustellen. Es fehlt jeder Euro.
Wir wünschen ihnen viel Erfolg
Familie Wemme“
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