Spurensuche un der verlorene Heimat- Niederschlesien

Gleina: Schloss Gleina | Am 09.05.2015 um 15 Uhr fande im Schloss Gleina eine Lesung statt, bei der die Autorin Heidrun Kligge ihr neues Buch präsentiert.
Der Ortschronist und Schlossführer Thomas Lampe begrüßte die Autorin und Gäste.
An Anfang der Lesung hatte die Autorin eine CD abgespielt, man hörte gut die Schlesischer Mundart, die 12 Gäste hörten wunderbar die Sprache der alten Heimat. Es wurden bei der Lesung alte Stadtpläne gezeigt, zu welchen es auch kleine Geschichten zu hören gab. Die Autorin erzählte sehr bildreich, so das sich auch junge Leute unter dem Gästen das ganze gut vorstellen konnten, wie das Leben in Niederschlesien war.
Die Beschreibung des Elternhauses des Vaters Heinz ist sehr gut gelungen.
Es wurden auch historische Karten, das Wappen von Triebel und Sorau und die Bilder von damals gezeigt.
Der Vater Heinz von der Autorin, der mit dabei war, ergänzte noch einiges, was für ihn auch wichtig war.
Die alten Begriffe von Schlesien werden im neunen Buch gut erklärt. Das Familie- Dorfleben wird sehr gut beschrieben. Das Leben war nicht nur lustig, sondern auch hart. Alte Sagen und Märchen werden mit angeschnitten genauso wie alte Lieder und der sog. Sonderbefehle, nach welchen die Bewohner ihre Häuser bis zu einem gewissen Zeitpunkt zu verlassen hatten. Ihre Eltern haben ihr die Geschichte ihrer 1. Begegnung erzählt, so wie von ihrer Hochzeit.

Die Autorin war selbst in der alten Heimat ihres Vaters und konnte dadurch einfach besser erzählen darüber.
Das Buch ist eine wundervolle Familiengeschichte mit geschichtlichem Hintergrund.

Heidrun Kligge liest zum Abschluss noch ein selbst geschriebenes Gedicht.
Nach der Lesung gab es einem kleinen Imbiss.
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 10.06.2015 | 17:13  
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