Festgottesdienst im historischen Back- und Bethaus (Müncheroda)

  Gleina: Back- und Bethaus |

„Warum soll die Kirche nicht wieder ins Dorf?“


Diese Frage stellte man sich damals in Müncheroda.
Das historische Back- und Bethaus wurde von 2010 bis 2014 saniert und wurde mit einem Festgottesdienst am Sonntag, dem 29.6.2014 um 14 Uhr wieder eingeweiht.

Das Evangelische Kirchspiel Freyburg hatte den Gottesdienstsaal des einzigartigen historischen Back- und Bethaus in Müncheroda restauriert, mit Spenden des Kirchspieles, wie die Hilfe des Ortes, auch jeder in Müncheroda spendet für denn neuen Gottesdienstsaal.
Gottesdienst

Pfarrer Sven Hanson leitet denn Gottesdienst vor denn 60 Leuten, er freute sich das viele aus Müncheroda kamen. Es wurde gesungen mit Unterstützung des Posaunenchor Fidelak aus Freyburg
Es wurde auch an denn verstorbenen Udo Klarhöfer gedacht.

Der Pfarrer erwähnte dass ohne die Bereitschaft von Maritta Sachs, die das vorhaben jahrelang begleitet hatte, wie auch Jörg Mosberg, der die Verbindung zu den helfenden Betrieben hielt. Sie kümmert sich mit Hilfe der anderen um alles.

Sie bekam von Kloster Zscheiplitz ein Altarblumenstrauß, überreicht durch Heinz Skupin

Sie bedankte sich bei den Müncherodaer die alle mit angefasst haben, saubergemacht hatten und heute das Kaffee und Kuchen machen. Auch zu erwähnen sind die Firmen die mit wirkten und die Gelder von Kirchspiel Freyburg.

Nach dem Gottesdienst wurde um 15 Uhr vor dem Backhaus Kaffe und Kuchen angeboten, der Posaunenchor spielte weiter unten. Mit Saale- Unstrut-Wein, gespendet durch die Winzervereinigung Freyburg war der Nachmittag gesellig ausgeklungen.

Ab 15.50 Uhr hielt der Pfarrer in Ruhestand, Fritz Lenz aus Naumburg einen Vortrag über diesen Ort und des Hauses.

Zur Geschichte des Ortes
Etwa1115 roden Mönche aus Rheinhartsbrunnen diese Fläche, erstmal erwähnt wurde 1349 Müncheroda im Erbbuch eines Markgrafen die Zinspflichtig waren, da waren 8 selbstständige Bauern in denn Ort die Zinsen zahlen mussten. Es entstand eine „Grandgie“, das heißt es wurde eine Kirche mit Wirtschafthöfen gebaut. Wilhelm von Mausebach hatte nach denn Mönchen diesen Ort als Besitz. Die Steinfigur von Mausbach, ist heute noch im Grundstück der Fam. Eulau zu finden.
Die Kirche stannte damals wo heute der Friedhof ist, aber beim 30 jährigen Krieg brannte es ab und wurde nicht mehr aufgebaut.
So gingen die Menschen immer nach Zscheiplitz zum Gottesdienst zur Kirche.
Der Ortskern wurde neu aufgebaut und man Beschloss an dem neuen Dorfteich, ein Backhaus um 1800 zu bauen, und über diesem Backhaus wurde ein kleiner Gottesdienstsaal errichtet. Man musste den Raum nicht beheizen, weil nach dem backen am Sonntag, die Wärme nach oben zog. Es gibt darüber keine weiteren Unterlagen. Es war normal neben ein Teich ein Backhaus zu bauen wegen Brandschutz und schnellen löschen.
Weiter geschichtliche Informationen über das Back- und Bethaus:
1859 wurde zum ersten mal die Glocke eingeweiht
1868 Bau der Orgel
1948 kam der neue Altar rein (geschnitzt durch Christian Jebsen)
20.4.2000 Wieder Einweihung der Glocke
16.20 Uhr endete der interesannte Vortrag, was 41Leute begeisterte, es amen anschließend noch Fragen zu diesem Thema von den Gästen.
Fritz Lenz bekam zum Dank eine Flasche Wein.
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