Burgruine Geroldseck

Die Fahne grüßt weit ins Land.

Gengenbach: Geroldseck | Vom Parkplatz am Pass kommend, geht es zuerst entlang einer Ortsstraße in Richtung Burgruine. Auf halber Höhe zweigt ein Fußweg von der Straße ab. Ab hier ist der Weg besonders für junge Ritter und angehende Burgfräuleins geeignet. Denn hier wird man von einem Ritter begrüßt und kann schon einmal seine Geschicklichkeit beim "Ringe stechen" erproben.
Obwohl der Weg sehr steil bergan führt, ist man neugierig, was als nächste Ritterprüfung besonders auf die jungen Besucher wartet. Aber auch ältere Besucher haben ihre Freude mit einer Steinschleuder zu schießen, Greife zu finden oder eine Mutprobe zu bestehen. Oben angekommen, darf man noch seine Erkennungsmelodie als Minnesänger erklingen lassen, um dann von einem eitlen, hölzernen Burgfäulein ignoriert zu werden.

Durchschreitet man das Tor, kann man zum ersten Mal die Ruine in ihrer ganzen Größe sehen. Es gibt hier oben viel zu sehen, auch an ein Insektenhotel wurde gedacht.
Unser Weg führt aber noch weiter bis auf die Spitze des Bauwerkes.
Aber schaut selbst.

Lage:
Passhöhe (520 ü.M.) zwischen Suttertel und Kinzigtal, Gemeinde Seelbach, OT. Schönberg

Geschichte:
Die Höhenburg wurde um 1260 auf dem Schönberg als Stammburg der Herren von Geroldseck erbaut und bildete zwischen der Landesteilung 1277 und dem Ende der Geroldsecker Herrschaft 1634 den Mittelpunkt der "Oberen Herrschaft" Hohengeroldseck.

Das Gebiet der oberen Ortenau war seit 1277 in der Hand der Nachkommen Walther von Geroldseck und umfasste die Herrschaften Lahr, Mahlberg, Schiltach und die Klöster Schuttern und Ettenheimmünster. Ebenfalls im Besitz der Herren von Geroldseck war die Landvogtei zu beiden Seiten des Rheins von Basel bis Seltz.

Für 30.000 Gulden kaufte Markgraf Jakob I. von Baden 1442, von den Nachkommen Walthers von Geroldseck, die Hälfte der Herrschaft Lahr und Mahlberg. 1486 wurde die Burg von Pfalzgraf Philipp erobert und blieb bis 1534 bei der Kurpfalz.

Die Burg wurde 1688 durch französische Truppen zerstört.

Die Ruine Hohengeroldseck ist heute Eigentum der Rechtsnachfolger der Herren von Geroldseck, der Fürsten von der Leyen, und wird vom "Verein zur Erhaltung der Burgruine Hohengeroldseck e.V." betreut.

Quelle: Wikipedia

Noch mehr Informationen einschließlich regionaler Rezepte findet man unter: http://www.der-ortenauer.de/index.html

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2 Kommentare zum Beitrag
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Ronny Ullrich aus Laucha an der Unstrut am 13.10.2011 um 20:57 Uhr  
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Dieter Goldmann aus Seelze am 16.10.2011 um 19:21 Uhr  
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