Neues Hilfsprojekt des Vereins "Wasser für Agnam e.V." : Familien-Biogas-Anlagen im Senegal

Einfüllbehälter für Wasser und Kuhfladen
 
Biogasspeicher
„Durch den Zustrom der Flüchtlinge aus aller Welt wird deutlich, wie sehr unsere Schicksale miteinander verbunden sind. Nur durch Hilfen vor Ort können die Bedingungen geschaffen werden, die Flucht und Vertreibung verhindern“, so der Vereinsvorsitzende und stellv. Bürgermeister Hartmut Büttner. „Der Bau von Familienbiogasanlagen wird die Lebensbedingungen für viele Menschen in Agnam weiter verbessern.“
Ausgebildete Maurer und Installateure stehen vor Ort bereit, um die Anlagen an ausgewählten Standorten herzustellen. Die Auswahl erfolgte auch nach sozialen Kriterien. Voraussetzung ist allerdings eine erforderliche Anzahl von Vieh und Stallungen in der Nähe der Anlagen. Eine feststehende Küche muss entweder vorhanden sein oder zusätzlich gebaut werden. Die Großfamilien oder Familienverbünde werden entsprechend ausgebildet, um die Anlagen zu bedienen, zu warten und den anfallenden Kompost zu verwerten.

Die Biogasanlagen machen die Nutzer weitgehend unabhängig vom Stromnetz und der Versorgung mit Gas zum Kochen. Gleichzeitig wird dem Abholzen zur Feuerholzgewinnung entgegengewirkt. Mit einer Anlage werden rd. 20 Tonnen CO2 pro Jahr weniger in die Umwelt abgegeben und 7 Tonnen Holz/ bis zu 200 Bäume weniger gerodet.

Die Bewohner in Agnam leben in ihren Häusern teilweise ohne Strom, ohne fließend Wasser. Ein Topf auf einer einfachen Unterkonstruktion, geformt aus Lehm und Steinen, dient ihnen als Herd. Der durch das Feuer provozierte Rauch verqualmt die Häuser und verursacht bei den Frauen nicht selten ernste Augen- und Atemwegserkrankungen.
Insbesondere die Frauen sammeln bisher durchschnittlich 3 Stunden am Tag Holz für die Küche. Diese Zeitersparnis kann nunmehr für die Gartenarbeit mit dem Einsatz von Kompost aus den Biogasanlagen oder für weitere Einkommensmöglichkeiten verwendet werden.

Darüber hinaus soll für die Nachhaltigkeit des Projekts ein technisches „Zentrum Biogas“ mit gut ausgebildeten Fachkräften vor Ort entstehen und für die weitere Verbreitung der Biogastechnologie werben.
Nach Auskunft der französischen Partnerstadt Hérouville St. Clair kann mit dem
Bau von mindestens 12 Familien-Biogasanlagen in Agnam begonnen werden. Hérouville hat die Hoffnung ausgesprochen, dass der Agnam-Verein eine Finanzierung für mindestens 2 Anlagen in Höhe von 3.000 EUR übernimmt. Eine Anlage für 30 Personen kostet rd. 1.500 EUR. Jede Spende zählt - Je mehr Spenden der Verein einwirbt, umso mehr Anlagen können vor Ort gebaut werden.

Der Verein hofft auf neue Mitglieder und zahlreiche Spenden. Der Vereinsbeitrag beträgt nur 12 € im Jahr!
Bis zu einem Betrag von 200 Euro werden keine Spendenbescheinigungen mehr benötigt. Das Finanzamt erkennt eine Kopie des Kontoauszugs an.

Spenden auf das Konto des Vereins „Wasser für Agnam e.V.“ können auf folgendes Konto bei der
Volksbank Hannover
BIC: VOHADE2HXXX
IBAN: DE75 25 19 0001 6155 5550 00
Stichwort Biogas
eingezahlt werden.

Fragen zum Projekt beantwortet der Geschäftsführer Reinhard Körber gern telefonisch unter 05131/ 46 57 64 oder per E-Mail: info@wasserfueragnam.de
Internet: www.wasserfueragnam.de
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