Dubai ist immer eine Reise wert

Start nach Dubai in Hamburg
 
die Trippel 7er Flotte von Emirates
 
Nach kurzer Nacht erwacht der Tag
Mit der Ovation von Dubai nach Singapur. (26.05. bis 09.06.2016)
Teil 1: Dubai
Größere Reisen waren dieses Jahr nach dem Neujahrstrip nach Mauritius, den Seychellen und Madagaskar nicht geplant.
Aber die Ovation machte uns nach dem Stapellauf und der Emsüberführung einen positiven Strich durch die Rechnung.
Erst die Besichtigung der Überführung auf der Ems, dann die fünftägige Jungfernfahrt im April von Southampton über den Kanal nach Frankreich, Belgien und wieder zurück und jetzt ein Angebot, dem ich nicht wiederstehen konnte.
Eine 14-tägige Kreuzfahrt von Dubai über den Oman, Cochin (Indien) Penang (Kuala Lumpur) nach Singapur. Eine Reise zum Entspannen wegen der 7 Seetage und etwas Sightseeing zusätzlich.
Dubai reizt immer wieder. Die Stadt verändert sich so schnell und es kommt immer etwas Interessantes hinzu. Der Bauboom ist ungebrochen aber nicht mehr so rasant. Den Ölscheichs fließt das Geld durch den gesunkenen Ölpreis auch nicht mehr so in ihre Geldbeutel wie früher.
Neu war die Erfahrung mit Emirates zu fliegen. Bis auf die Kleidung der Stewardessen eigentlich nichts Besonderes in der Economy Klasse. Der 6 Stunden Flug geht abends in Hamburg los und ist in aller Hergottsfrühe in Dubai. Wegen der relativ kurzen Flugzeit gibt es ein Abendessen, ein Mütze Schlaf und nach dem Wecken nicht einmal einen Schluck Kaffee.
DXB, wie das Kürzel vom Dubaier Airport heißt, ist voll von Boeings 777 und ich habe allein 12 Airbus A 380 dort gezählt, zu denen im Laufe des Tages auch von anderen Fluggesellschaften noch welche dazu kamen und die sich im Laufe des Tages wieder auf eine lange Reise gemacht haben.
Nicht nur mit dem Öl, sondern auch als strategisches Drehkreuz in der Luftfahrt haben sich die Emirate hier einen Spitzenplatz erobert.
Dubai setzt dabei auf einen Knotenpunkt mit weltweiten Verbindungen als auch auf den Tourismus. Denn die Gebäude, die Bauprojekte vor der Küste auf aufgeschüttetem Meeressand sind beeindruckend und aus meiner Sicht voller Luxus und ziehen Neugierige und reiche Investoren aus aller Welt an. (Michael Schumacher bekam vom Scheich ein Grundstück auf „The World“ geschenkt, was andere anlocken sollten.)
Nach dem Einchecken im Hotel und einer kleinen Erholungspause geht es auf Erlebnistour um die Dubai Mall.
Ein Besuch hier ist schon fast obligatorisch und bietet gleichzeitig Gelegenheit sich auf die Aussichtsplattform des Burj Khalifa im124 und 125 Stockwerk mit einem der schnellsten Aufzüge der Welt katapultieren zu lassen. Da es schwierig ist, wegen des großen Besucherandrangs tagsüber eine Karte zu bekommen, hilft das Internet rechtzeitig mit einer Onlinereservierung einen Platz im Fahrstuhl zur gewünschten Zeit zu bekommen. Diesmal ging es am Nachmittag nach oben und die Aussicht aus dieser Höhe (555 m) ist schon beeindruckend. Es geht aber auch noch 20 Stockwerke höher, doch das ist dann schon eine wesentlich höhere Preiskategorie. Beim nächsten Mal.
Heute ist die Sicht einigermaßen klar, aber in der Ferne liegt der Dunst und Staub der Wüste in der Luft und färbt sie braun. Welchen Anteil die Abgase der Autos haben, kann ich daraus nicht ableiten, aber die bis zu 6-spurigen Autobahnen sind proppenvoll.
Ein weiteres Highlight nach der Aussichtsplattform sind die springenden Fontänen, akustisch begleitet, die ab 18:00 Uhr alle halbe Stunde für 4 Minuten die Besucher zur Begeisterung hinreißen.
Wenn die Dunkelheit ihren Beitrag zur Beleuchtung beiträgt wird die Umgebung des Burj in mystisches Licht getaucht und plötzlich flammt eine Lichtershow die 828 Meter über die gesamte Kalifennadel auf. 100.000de LEDs machen‘s möglich. Phantastisch! Das war neu.
Jeder kennt Malls, die sich in aller Welt ähneln. Aber trotzdem, diese ist etwas Besonderes, weil sie nicht nur exklusive Geschäfte hat, sondern auch sehr belebt ist und eine Vielzahl an kulinarischem Fastfood hat, so zum Beispiel der Asia Wok bietet. Ein „Imbiss“ an dem sich nur wenige trauen etwas zu essen, dabei aber asiatische Kochkunst mit Gaumengenuss verpassen. Die „Nordsee“ nebenan ist uns zwar gut bekannt aber kaum frequentiert. – Schade!
Die Nacht war kurz und der Tag lang und der Weg von der Mall zur Metro ist weit, die Füße sind ebenso müde wie der Körper und verlangen nach Erholung. Wir gönnen sie ihnen.
Gut ausgeschlafen und ausgecheckt nehmen wir ein Taxi zum Kreuzfahrtschiff und das Gespräch mit dem Taxifahrer bringt uns ein weiteres Highlight Dubais näher.
Er bietet eine Wüstensafari mit Sonnenuntergang, Kamelreiten, Essen, Bauch- und Feuertanz in einem Wüstencamp an. Ganz individuelle Abholung vom und Rückfahrt und zum Schiff und einer Fahrt mit dem Landrover durch die Sanddünen. Kennen wir bereits aber besser als auf die Zeit warten bis sie vorbeigeht.
Auf dem Weg in die Wüste fahren wir am Präsidentenpalst vorbei. Schickes Anwesen, das man nur aus der entsprechenden Distanz betrachten darf. Heute ist Freitag, der Beginn des islamischen Wochenendes und aus der 45 minütigen Fahrt in die Wüste werden fast zwei Stunden. Alles strömt aus der Stadt in Richtung Sharja und weiter und verstopft die 6-spurige Autobahn. Ein freundliches Schild weist mit den Worten „Expect Congestions“ auf mögliche Staus hin. Wir sind aber schon mitten drin und trotzdem kann ich mir ein Lächeln nicht verkneifen, denn bezogen auf den Verdauungstrakt bedeutet das Verstopfung.
Um in die richtige Wüste zu kommen wechseln wir das Fahrzeug, das besser für solche Fahrten geeignet ist als unser SUV. Wir werden dem Fahrer vorgestellt oder umgekehrt und dann es geht es mit 2 Fahrzeugen los. Das ist aus Sicherheitsgründen so vorgesehen, für den Fall das man mal steckenbleibt. Hier fahren aber so viele Wüstenautos, dass das die wenigste Sorge ist. Vielmehr kommen wir öfters in Schräglage, dass mir das Umkippen bedrohlicher erscheint. Aber mit Geschick wendet der Fahrer das durch seitliches Hinuntergleiten an der Düne oder Beilenken geschickt ab. Man muss sich trotzdem gut festhalten, denn das Überqueren einer Dünenkuppe bringt einen schon fast in einen schwerelosen Zustand und das Abfangen presst einen in den Sitz.
Fotografieren dabei ist ein ebensolches Kunststück wie das Fahren. Aber ein paar Schnappschüsse sind mir dennoch gelungen.
Die Fahrt endet vor dem Beduinenkamp, wo wir zu einheimischem, bitterem Tee, den man am besten zusammen mit süßen Datteln isst, Süßgebäck, frische Kokosnuss zum Löffeln, deren weiches Fleisch man mit Löffeln auskratzt oder gegrillte Maiskolben eingeladen werden.
Gekühlte Softdrinks taten ihr Übriges zum Wohlfühlen und Durstlöschen.
Mit Einbruch der Dunkelheit begann die Show mit einem Art Derwisch und beleuchteter Kleidung und Rock, gefolgt von einem Feuertänzer und –schlucker.
Mit einer wohl ansehnlichen Bauchtänzerin, die viel Schwung in Ihre Vorführung gesteckt hatte, endete der Ausflug.
Da morgen wegen des islamischen „Sonntags“ fast alle Geschäfte geschlossen haben, lohnte sich ein Besuch des Gewürz- oder Goldsuks oder ein Spaziergang am Creek mit einer Dau-Bootstour nicht, da fast alle Geschäfte geschlossen haben und wir bereits um 14:00 Uhr ablegen.
Good bye Dubai next time we do buy more.
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