Heute morgen habe ich die Zeitung "Landkreis extra" aus dem Briefkasten geholt. Mich empfing die Titel-Schlagzeile "Friedberger Schloß - Kosten für die Sanierung explodieren"
Da ist mir doch gleich mein MyHeimat-Artikel von 2007 eingefallen:
Nun möchte ich nicht als Nathan der Weise gelten, aber mit ein wenig Objektivität wäre dann doch vielleicht an anderen Lösungen gearbeitet worden.
Aber so ist es jetzt gekommen wie oft zitiert wird:
"Das Schloßleben hat begonnen." :))
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Franz, nenn mir ein öffentliches Projekt, das so geplant ist, dass der Kostenrahmen stimmt.
Oder ein Projekt, bei dem auch an Folgekosten gedacht wird.
Bei uns in Burgdorf hat man mal vor zig Jahren einen kleinen Fluß begradigt. Dadurch trocknete der Boden aus in dem die Eichenpfähle, die den Unterbau für ein kleines Schloss trugen, verankert waren.
Nicht geplante Folgekosten waren damals 12 Mio DM für die Sanierung.
Hallo Franz,
ich glaub, das braucht man nicht weiter zu kommentieren, wer früher schon mal etwas genauer hingeschaut hat wusste was auf die Stadt zukommt. Nun haben wir Friedberger dieses Schloss mit allen Kosten (zur Freude des Freistaates Bayern). Diese Entwicklung war doch jedem klar, Dach, Turm und Mauerecken sind ja nicht erst seit heute in einem schlechten Zustand. Aber Geld spielte beim Kauf ja keine Rolle und jetzt hamma den Salat.
Habe mich über Deinen Artikel gefreut.
Viele Grüße Fred Riedl
Hallo Franz,
"drum prüfe, wer sich auf ewig bindet" Wurde vor dem Erwerb keine Analyse der "Bauschäden" und /oder eine Begutachtung zur Aufnahme von vorhandenem Reparaturstau durchgeführt. Ist dort die berüchtigte "Katze im Sack" gekauft worden ?
Na dann viel Spass damit. Wie Du schon sehr richtig beschrieben hast, lauern hinter der Fassade bei solchen Bauwerken meist einige unangehme Überraschungen. Wer die Kosten zur Bautenanalyse "spart" ist i.d.R. nicht sehr gut beraten - leider.
Die nahe Zukunft wird zeigen, wie groß das Loch im städtischem Haushalt wird. Oder es wird nochmals veräußert... alles denkbar, oder ?
@Helmut: Wäre man so vorgegangen, hätte das Friedberger Schloß sicher nicht den Besitzer gewechselt. Ich denke, der kulturelle 'Hintergedanke' und die sich zu diesem Zeitpunkt durch die Verwaltungsreform in Bayern bietende Gelegenheit haben bei der Stadt Friedberg den objektiven Blick ein wenig getrübt. Schade nur, dass der 'Bürger' mit Kosten belastet wird, die auch bei freundlichster Prüfung niemals irgend einer Amortisation entgegen sehen. Kennst Du den Begriff "Eierlegende Wollmilchsau"? :)))
Hallo Franz,
klar ...ist schon ein Begriff ;-) ...da kann man den Verantwortlichen nur ein fröhliches "Glückauf" wünschen, beim Einfahren in den Schuldenberg.
( ...immer raus mit der Kohle... ist ja nicht unsere... der Steuerzahler wird`s schon richten )
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