BAROCK!

Wann? 02.11.2014 10:00 Uhr bis 07.05.2015 18:00 Uhr

Wo? Schloss Neuenburg, Schloß 1, 06632 Freyburg (Unstrut) DE
Entdecken Sie die größte Thüringer Landgrafenburg neu: Als barockes Jagdschloss der sächsischen Herzöge und Könige!
Freyburg (Unstrut): Schloss Neuenburg |

Entdecken Sie die größte Thüringer Landgrafenburg neu: Als barockes Jagdschloss der sächsischen Herzöge und Könige!

Sonderausstellungen: Das Jagdschloss Neuenburg (in der Kernburg) und "was ich zu Freyburg gepürscht" - Der Herzog auf der Jagd (im Bergfried)



In diesem Jahr feiern wir den 400. Geburtstag des Herzogs August von Sachsen-Weißenfels. Der zweitgeborene Sohn des sächsischen Kurfürsten war Administrator des Erzstiftes Magdeburg, residierte in Halle und begann in Weißenfels das für seine Zeit spektakulärste Schlossneubauprojekt, dessen Fertigstellung er jedoch nicht mehr erlebte.

In seinem herzoglichen Erbland hatte August nach den Wirren des dreißigjährigen Krieges eine große Aufbauarbeit zu leisten. Auch auf Schloss Neuenburg, das er als Schloss seiner Ahnen und Herrschaftssymbol hoch schätzte, ließ er die durch den Krieg entstandenen Bauschäden beseitigen und veranlasste darüber hinaus eine höfischen Ansprüchen entsprechende Modernisierung. Damit war die traditionsreiche Anlage die erste nutzbare Residenz im 1657 neu geschaffenen Herzogtum Sachsen-Weißenfels. Zugleich begann eine über hundert Jahre währende Nutzung als repräsentatives herrschaftliches Jagdschloss. Hier weilte August vor allem im Herbst gemeinsam mit seiner Familie, übte das nur seinem hohen Adelsstand gebührende Jagdregal aus und widmete sich dabei vornehmlich der Jagd nach dem edelsten aller jagdbaren Tiere – dem Hirsch.

Die Sonderschau im Bergfried beschäftigt sich mit dem Jagdvergnügen des Administrators und Herzogs, beleuchtet die Rolle der Jagd im herrschaftlichen Selbstverständnis und zeigt die mit den Aufenthalten verbundenen Auswirkungen für das Amt und die Stadt Freyburg auf. In der Kernburg wird den Spuren nachgegangen, die August und seine Nachkommen im Schloss hinterließen. Dazu zählen gleichermaßen Bauwerke, architektonische Details und Räume wie das Löwentor, das Eingangsportal zum Fürstenbau, der Fürstensaal, die Doppelkapelle als evangelische Schlosskirche und die Überreste des leider nach dem II. Weltkrieg zerstörten, prächtigen Reiterstandbildes Herzog Christians von Sachsen-Weißenfels.

In der Ausstellung sind noch nie öffentlich gezeigte Teile der ursprünglich sehr prachtvollen barocken Ausstattung der Oberkapelle, der Betstuben und der fürstlichen Gemächer zu sehen. Neben Informationen über die Bautätigkeit der Schlossherren ist ein Themenbereich auch den Herzoginnen und deren Stellung bei Hof vorbehalten. Ebenso spielen Fragen der höfischen Repräsentation eine Rolle.

Schloss Neuenburg ist Korrespondenzstandort der Ausstellung „Im Land der Palme“ der Stiftung Moritzburg Halle, Landeskunstmuseum Sachsen-Anhalt, die dort vom 14. August bis 2. November zu sehen ist.
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2 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 30.05.2014 | 16:15  
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Gisela Diehl aus Alzey | 03.06.2014 | 21:10  
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