Integrationskonzept Rhein-Sieg-Kreis

Der Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises hat in seiner Sitzung am 29. Juni 2016 das Integrationskonzept beschlossen. Es richtet sich an alle Menschen im Rhein-Sieg-Kreis, an die neu Zugewanderten wie die bereits hier Lebenden. Das Integrationskonzept ist eine Art „Leitfaden“ für Alle. Es wird ständig weiterentwickelt, damit die Integration im Rhein-Sieg-Kreis auf allen Ebenen gelingt.

„Überall dort, wo Menschen zusammenleben, findet ein Austausch darüber statt, wie der Alltag zu gestalten ist und ein Miteinander stattfindet“, heißt es in der Präambel zum Integrationskonzept. „Integration ist ein Schlagwort für etwas, was bei uns im Rhein-Sieg-Kreis schon immer gelebt wurde und gesellschaftliche Normalität ist“, fassen Landrat Sebastian Schuster und Hermann Allroggen, Sozialdezernent des Rhein-Sieg-Kreises, die über die Jahre gemachten Erfahrungen im Landkreis mit Integration zusammen.

„Selbstverständlich wissen die Menschen in den Städten und Gemeinden am besten, was erforderlich ist. Die Kreisverwaltung steht ihnen zur Seite und unterstützt dort, wo Unterstützung wünschenswert und notwendig ist“, umreißen Landrat Sebastian Schuster und Hermann Allroggen die Aufgabe der Kreisverwaltung und des Kommunalen Integrationszentrums (KI) im Zusammenspiel mit allen an der Integration Beteiligten.

In zahlreichen Gesprächen und Arbeitsgruppen mit Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen, der Wohlfahrtsverbände, den Jugendmigrationsdiensten, Bildungseinrichtungen, ehrenamtlich Organisierten und der Polizei ist das jetzt abgestimmte Integrationskonzept entwickelt worden. Es versteht sich als Strategiekonzept und Leitlinie für die Integrationsarbeit im Rhein-Sieg-Kreis. Entsprechend seiner Leitziele sollen durch die Kreisverwaltung – in Zusammenarbeit und im regelmäßigen Dialog mit allen Akteuren der Integrationsarbeit – Dienstleistungen für die kreisangehörigen Kommunen und deren Bürgerinnen und Bürger erbracht werden. Dabei soll das Verständnis für Integration als Querschnittsaufgabe, die viele Akteure und Handlungsfelder mit einbezieht, gefördert werden.

Zu seinen Handlungsfeldern gehören Bildung, Ausbildung, Arbeit, Wirtschaft, Integration in den Alltag, interkulturelle Öffnung und bürgerschaftliches Engagement. Die Kontrolle der Umsetzung, die prozesshafte Weiterentwicklung sowie die weitere Verankerung der Themen, obliegt dem Arbeitskreis (AK) Integration. Ihm gehören die Kommunen, Wohlfahrtsverbände, die Jugendmigrationsdienste und die Polizei an. Die Steuerung des Integrationsprozesses im Kreisgebiet gestaltet das KI in der Siegburger Kreisverwaltung gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern in den Städten und Gemeinden. Wichtige Akteure für die Umsetzung der Integration sind beispielsweise die Schulen mit Deutschfördergruppen und Internationalen Förderklassen.

Wegen der Einrichtung eines Kommunalen Integrationszentrums (KI) war der Rhein-Sieg-Kreis von der Bezirksregierung Arnsberg mit der Erstellung eines Integrationskonzepts beauftragt worden; diese Aufgabe hat er jetzt umgesetzt. Dabei wurde das bereits bestehende Integrationskonzept von 2011 fortgeschrieben und baut auf bestehende und tragfähige Strukturen und Projekte vor Ort auf.

Diese Mitteilung stammt von der Pressestelle des Rhein-SIeg-Kreises.
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