Dominique Gonzalez-Foerster im K20

Die Ausstellung Dominique Gonzalez-Foerster 1887 - 2058" ist noch zu den gewohnten Öffnungszeiten im K20 in Düsseldorf zu sehen.

Mit der Ausstellung soll nach Museumsangaben die Aufmerksamkeit auf eine Künstlerin gelenkt werden, die zusammen mit anderen französischen Künstlern (wie Pierre Huyghe oder Philupe Parreno) und internationalen Künstler (wie Douglas Gordon, Liam Gilick oder Rikrit Tiravanija) seit den 1990er Jahren das internationale Kunstgeschehen geprägt hat.

Dominique Gonzales-Foerster wurde bislang bei uns in Deutschland vernachlässigt. Diese Ausstellung veranstaltet das K 20 zusammen mit dem Centre Ceorge Pompidou in Paris. Sie gibt einen retrospektiven Überblick über das Schaffen der Künstlerin aus den vergangenen 25 Jahren.

Gonzalez-Foerster wurde 1965 in Straßburg geboren. Sie lebt in Paris und Rio de Janeiro. In ihrer Kunst dreht es sich um so unterschiedliche Themen wie die vom Hippietum geprägten 1970er Jahre, den Filmregisseur Rainer Werner Faßbinder, die Stadtutopie Brasilia, König Ludwig II, die Psychoanalyse, ein tropischer Regenschauer oder einen Ausblick in das Jahr 2066. Ihre Vorgehensweise ist unterschiedlich. Mal richtet sie mit wenigen Elementen Räume ein, dann benutzt sie eigens geschaffene Sounds, macht Filme oder tritt selbst als historische Figur in Erscheinung.

Das K20 zeigt hier eine kleine, bunter Ausstellung. Wer zeitgenössische Kunst mag, wird sie auch zu schätzen wissen.
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