Hiobsbotschaft für deutsche Federfußballer: EM-Teilnahme von David Zentarra in Gefahr

Droht wegen eines Fußbruchs die EM zu verpassen: Der WM-Dritte David Zentarra vom FFC Hagen. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
Eigentlich sollte die die 6. Federfußball-Europameisterschaft, die vom 10. bis 13. Juli 2014 im polnischen Pustków-Osiedle ausgetragen wird, für Ausnahmespieler David Zentarra zum Saisonhöhepunkt werden. Doch der zweimalige WM-Dritte hatte sich schon bei den French Open am Osterwochenende in Amiens einen Ermüdungsbruch im rechten Fuß zugezogen. Ohne die Schwere der Verletzung zu kennen, hatte er trotz Schmerzen im Mai dann noch ein Doppelranglistenturnier und einen Bundesligaspieltag absolviert, ehe der Arzt den Bruch attestierte. Sieben bis zehn Wochen dauert es, bis der Fuß ausgeheilt ist. Dabei hatte sich der deutsche Einzelmeister eigens eine berufliche Auszeit gegönnt, um sich acht Wochen lang intensiv auf die EM vorzubereiten. Schließlich wollte der 22-jährige in Pustków-Osiedle im Einzel am Thron von Dauer-Europameister Gabor Toth aus Ungarn wackeln. Und dass er den Magyaren schlagen kann, hatte er bereits bei den letzten beiden Weltmeisterschaften bewiesen, als er Toth jeweils im Spiel um Platz 3 bezwingen konnte. Frühestens Ende des Monats dürfte klar sein, ob David Zentarra bei der EM dabei sein kann, wo er auch im Doppel an der Seite von Sven Walter vom TV Lipperode eigentlich bei der Vergabe der Medaillen ein kräftiges Wort mitreden will.
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