FFC Hagen holt 16. DM-Titel

Deutscher Federfußball-Meister 2014: Der FFC Hagen mit (v.l.) Stefan Blank, David Zentarra und Christopher Zentarra. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
 
Deutschlands beste Federfußballteams: Der FFC Hagen (weiße Jacken) und Flying Feet Haspe mit (v.l.) Max Duchene, David Zentarra, Marcel Scheffel, Christopher Zentarra, Philip Kühne, Stefan Blank und Torben Nass. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
2013 hatte Flying Feet Haspe den FFC Hagen vom nationalen Thron gestoßen. In diesem Jahr hat Europas ältester Federfußballclub den Spieß wieder umgedreht: Am letzten von vier Rundenspieltagen der Bundesliga sicherte sich die Mannschaft mit David Zentarra, Stefan Blank und Christopher Zentarra in Lippstadt die deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Im alles entscheidenden Duell mit dem bis dahin punktgleichen Titelverteidiger Flying Feet Haspe setzte sich das FFC-Trio mit 21:15, 21:19 durch und holte den 16. DM-Titel für den Rekordmeister. Dabei profitierte der FFC davon, dass Titelverteidiger Haspe auf den am Knie operierten Nationalspieler Marcel Scheffel verzichten musste. Für ihn stand neben Torben Nass und Philip Kühne Max Duchene auf dem Parkett. Letzterer überzeugte als Blockspieler, konnte aber die Niederlage nicht verhindern.
Während der FFC den ersten Durchgang klar kontrollierte, erwischten die Hasper einen guten 4:1 Start in den zweiten Satz. Diesen Vorsprung konnten sie bis zum 14:11 behaupten, ehe David Zentarra, Stefan Blank und Christopher Zentarra mit einer Energieleistung den Rückstand in eine 19:14-Führung ummünzten. Offenbar schon in Feierlaune verlor das FFC-Gespann dann noch einmal den Faden und musste sich zum 21:19-Satz- und Titelgewinn zittern.
Den Haspern wiederum blieb mit zwei Zählern Vorsprung auf den TV Lipperode die deutsche Vizemeisterschaft. Die zweite Mannschaft der Hasper mit Wolfgang Nass, Lina-Marie Kurenbach und Daniel Nass belegte trotz der abschließenden 7:21, 12:21 Klatsche gegen Lippstadt einen guten fünften Rang im Gesamtklassement, während die dritte Mannschaft mit Daniel Pflug, EM-Teilnehmerin Guilia-Isabella Pinnau und Niels Berndt nach nur einer Spielzeit als Tabellenachter gemeinsam mit CP Gifhorn aus der Bundesliga absteigen muss.
Grund zu jubeln hatte unterdessen der FFC Hagen 2. Am letzten Spieltag der 2. Bundesliga erkämpfte sich das Trio mit Sarah Walter, Florian Krick und Yvo Rüsseler als Meister der 2. Bundesliga den direkten Wiederaufstieg in das nationale Oberhaus, während der FFC Hagen 3 mit Uwe Walter, Karsten-Thilo Raab und Arne Twer nach dem 21:9, 21:6 gegen Flying Feet Haspe 4 als Tabellenvierter die Saison beendete. Die Hasperinnen mit Franziska Oberlies, Noelle Nass und Lina-Marie Kurenbach wurden Fünfte.

Gleich viermal hatte der FFC Hagen tags zuvor beim DFFB-Ranglistenturnier an gleicher Stelle die Nase vorn. Bei den C-Jugendlichen trug sich Robin Weber in die Siegerliste ein und bei der B-Jugend Arne Twer, während bei den Damen einmal mehr Sarah Walter die Lippstädterin Tanja Schlette auf Platz 2 verwies. Grund zu jubeln hatte auch Franziska Oberlies von Flying Feet Haspe, die bei der weiblichen A-Jugend vor EM-Teilnehmerin Guilia-Isabella Pinnau triumphierte.
Bei den Herren konnte sich David Zentarra durchsetzen. Im Halbfinale hatte der Europameister klar mit 21:15, 21:14 gegen Philip Kühne von Flying Feet Haspe gesiegt, während sich Philipp Münzner vom TV Lipperode im zweiten Semifinale beim 17:21, 22:20, 21:11 Erfolg gegen seinen Vereins- und Mannschaftskollegen Sven Walter mächtig strecken musste. Im erwartet hart umkämpften Endspiel zweier Nationalspieler konnte sich schließlich David Zentarra mit 21:15, 17:21, 21:14 gegen Philipp Münzner durchsetzen. Auf Rang 3 schob sich Sven Walter vor Philip Kühne. Platz 5 ging an Torben Nass von Flying Feet Haspe, der im abschließenden Platzierungsspiel mit 21:12, 21:13 Christopher Zentarra vom FFC Hagen auf Distanz hielt. Siebter wurde Florian Krick vom FFC Hagen.

Weitere Bilder vom Bundesliga-Finale in Lippstadt unter https://www.facebook.com/media/set/?set=a.72983268...
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