Mit Gisela auf Rügen - Göhren, einer der schönsten Orte der Insel

Mit Gisela auf Rügen - Göhren, eines der schönsten Orte der Insel
 
Zuerst gehe ich zu dem neuen rund 1,5 Millionen teuren Fahrstuhl, welcher uns normalerweise runter zur Seebrücke, dem Bahnhof und dem Kurpark bringen soll.
Göhren: . | Wir machen einen Spaziergang durch das Ostseebad Göhren. Nie im Leben hätte ich gedacht, das Göhren so schön ist.

Rügen kenne ich sehr gut, aber nur fast. Die Halbinsel Mönchgut habe ich bis jetzt immer etwas vernachlässigt. Ich hatte zwar mal in Baabe ein paar Tage verbracht, aber das war es auch, was das Mönchgut betrifft.

Heute werde ich mir Göhren mal ansehen. Ein grünes Quadrat, welches sich an der Schule befindet, dient der Orientierung, damit man jederzeit wieder zurück zum Hotel findet.

Zuerst gehe ich zu dem neuen rund 1,5 Millionen teuren Fahrstuhl, welcher uns normalerweise runter zur Seebrücke, dem Bahnhof und dem Kurpark bringen soll. Er fährt noch nicht. Da ist immer noch eine Baustelle und um diese Baustelle gibt es einen Zaunstreit. Ohne Sicherheitszaun rechts und links der Bahn, darf der Hanglift nicht in Betrieb gehen. Dafür müssen Grundstücksfragen gerichtlich geklärt werden. Bis heute ist keine Einigung erzielt worden, ganz im Gegenteil. Der Hangpächter droht der Gemeinde mit einer Klage zum Rückbau der Stützpfeiler
(lt. Ostseezeitung vom 04.03.15. Hier der Link:
http://www.ostsee-zeitung.de/Vorpommern/Ruegen/Han...).

Also werfen wir nur einen Blick in die Tiefe und gehen weiter Richtung Poststraße, wo wir alles finden was man so braucht im Urlaub oder auch nicht braucht. Einen Supermarkt gibt es hier, direkt daneben die Sparkasse, dann kommen mehrere Bäcker, eine Apotheke. Schöne Geschenke kann man in ansprechenden Geschäften erwerben als Mitbringsel oder Erinnerung. Mützen gegen die Kälte und den Wind, ebenso Pullover und Jacken. Im Sommer gibt es Sonnenhüte, Strandkleider, Badeanzüge und noch vieles mehr. Und vergessen dürfen wir nicht die Cafes, Restaurants, Eisdielen und, und und...

Auf der Poststraße sehen wir auch das Heimatmuseum und ein bisschen weiter den Museumshof.

Bevor ich hinunter zum Nordstrand mit seiner Kurpromenade und der Seebrücke gehe, besuche ich noch kurz Ursula Vellage in dem schönen Geschenke-Geschäft. Wie sagt man so schön in der Pfalz: "Do stoscht genau druff".

Da sehe ich noch ein Schild "Das Kriegerdenkmal". Also gehe ich den Moränenhügel hoch, worauf es steht, und denke kurz an die Soldaten, die für das deutsche Vaterland ihr Leben gelassen haben.

Endlich bin ich am Nordstrand angekommen. Er ist der Hauptstrand von Göhren. Es gibt auch noch den Südstrand, der vom Nordstrand von dem Kap Nordperd getrennt wird.

Gesehen habe ich ihn nicht, aber es gibt ihn, den Buskam. Er ist der größte in Deutschland gefundene Findling, und er liegt zwischen der Seebrücke und dem Nordperd.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Göhren zu einem bedeutenden Ferienort. Schon seit 1878 führt es den Titel Seebad. Man sieht es allerorts an den schönen Jugendstilvillen, welche in der typischen Seebäderarchitektur erbaut wurden.

1887 wurde das weltweit erste Seemannsheim gegründet.

Etwas später, 1899 kam der Rasende Roland nach Göhren. Erst mit der Anbindung der Schmalspurbahn entwickelte sich ab 1899 stark der Tourismus. Der Roland dampft noch immer über die Insel und verbindet Göhren mit den anderen Seebädern Baabe, Sellin und Binz im Linienverkehr, und er endet im Putbusser Ortsteil Lauterbach.

In der DDR-Zeit wurde die Bettenkapazität weiter erhöht, die vor allem vom FDGB-Feriendienst verwaltet wurden. 70.000 Feriengäste kamen jährlich nach Göhren.

Die Seebrücke gab es nicht mehr. Erst in den 1990er Jahren wurde sie wieder neu gebaut. Sie ist 270 m lang. Heute war es mir zu kalt, um auf ihr bis zu ihrem Ende zu laufen.

Von der Seebrücke aus kann man sehr gut den Strand sehen, der insgesamt eine Länge von 5 km hat (Nord- und Südstrand zusammen). An der Seebrücke ist der Strand weiß, feinsandig und bis zu 30m breit.

Ich schaue mir noch den Endpunkt des Rasenden Rolands an, den Bahnhof von Göhren um dann die was weiß ich wie viele Treppen wieder zum Hochufer hinauf zu steigen.

Uff!

Geschafft. Allerdings tun mir meine Füße weh.
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Werner Szramka aus Lehrte | 21.03.2015 | 17:49  
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