Bridge-Treff Großburgwedel fährt nach Papenburg

ärmliches Siedlerhaus
Einmal im Jahr unternehmen die Burgwedeler Bridgespieler eine 3tägige Reise, um schöne Städte näher kennenzulernen. In diesem Jahr ging die Fahrt gen Norden zur Fehnkolonie Papenburg.
Das alte Papenburger Lied: "Denk Papenburg, wie klein du angefangen - als Kolonie in einem wüsten Moor......" beschreibt sehr treffend die Entwicklung Papenburgs vom Moor zu Deutschlands ältester und längster Fehnkolonie mit den damals wie teilweise auch heutigen wirtschaftlichen Schwerpunkten Torfstechen, Schiffsbau und Schifffahrt.
In der Dietrich von Velen-Anlage konnten die Teilnehmer nachvollziehen, wie schwer es die frühen Siedler im Moor hatten, um sich ein zu Hause zu schaffen. Jeder Neuankömmling musste sich zuerst ins Moor graben und so den Entwässerungskanal weiterführen, um sich dort niederzulassen. In den ärmlichen Behausungen konnte man den Spruch " Dem ersten der Tod, dem zweiten die Not und dem Dritten das Brot" gut nachempfinden.
Heute ist Papenburg eine blühende Stadt. Mit den vielen Kanälen und den dort verankerten Schiffen gilt sie insgesamt als offenes Museum.
Natürlich durfte ein Besuch in der Meyer Werft nicht fehlen. Alle Teilnehmer waren beeindruckt, mit welcher Logistik heute Riesenschiffe zusammengesetzt werden. Man durfte auch einen Blick in eine normale oder in eine Luxuskabine werfen. Auf den heutigen Kreuzfahrtschiffen fehlt es ja an nichts.
Bei herrlichstem Sonnenschein machten einige Bridger dann noch eine Hafenrundfahrt, andere wollten in der Stadt am Hauptkanal entlang bummeln. Eine dritte Gruppe entschloss sich, Fahrräder zu leihen, um etwas mehr von der 18 km langen Stadt sehen zu können.
Abends trafen sich alle wieder, um in fröhlicher Gesellschaft ein Bridgeturnier zu spielen.
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