TSV Burgdorf/Badminton: TSV Spieler mit Platzierungen auf den Kreismeisterschaften

Devin Holert 2. Platz
 
Emilia (links) und Alina (rechts)
Am vergangenen Wochenende fanden die Kreismeisterschaften der Altersklasse
U9-U22 in Arnum statt und die TSV hatte fünf Spieler/Innen am Start.
Devin Holert war am Samstag einziger TSV Starter in einer Einzeldisziplin. In der Altersklasse U19 hatten nur 3 Spieler gemeldet, so dass diese mit der Altersklasse U17 zusammengelegt wurden. Nachdem Devin die erste Runde spielfrei hatte, musste er in der 2. Runde gegen den späteren Sieger spielen. „Ein verkorktes Spiel!“, da waren sich Coach Edu Trochim und Devin einig. Er verlor gegen Julian Möller (TSV Bemerode) mit 14:21 und 19:21, dabei hätte er den 2. Satz gewinnen können. Doch kurze Bälle gingen ins Netz, lange Bälle ins Aus, schlechte Bewegung und immer wieder falsch gewählte Schläge ließen einen Satzgewinn nicht zu. Auch das Coaching des Trainers konnte da nicht helfen.
Das 2. Spiel gegen Jonas Hamelmann (Schwalbe/Bemerode) um Platz 2 oder 3 verlief anders. So langsam kehrte Devins Spielfreude zurück. Sein Gegner war deutlich besser als Julian Möller. Obwohl Devin den 1. Satz noch mit 13:21 verloren hatte, waren seine Schläge und die Laufarbeit badmintongemäß. Im 2. Satz kamen auch die kurzen Bälle, sein Rückhandclear wurde häufig von Jonas unterschätzt und der anschließende Rückhanddrop brachten die Punkte. Trotz knapper Führung im zweiten Satz wurde es am Ende nochmals knapp aber seine 2. Stärke, der Smash, brachte den Satzgewinn. Nun kam im 3. Satz auch die richtige Laufarbeit hinzu. Gegen den nun stabilen Devin war Jonas machtlos und Devin gewann scheinbar mühelos mit 21:11. Auf die Frage des Trainers nach dem Spiel, ob er jetzt nochmals gegen seinen ersten Gegner spielen wolle, antwortete Devin:“ Ja klar, dies wäre super!“.
…aber leider nicht machbar und so blieb am Ende nur ein zweiter Platz.
Am Sonntag starteten in der Altersklasse U13 Darius Geib/Liam Struckmeier im Jungendoppel und Emilia Omarbekov/Alina Ernst im Mädchendoppel. Bei ihrem 1. Doppelturnier mussten Liam und Darius sich erst finden und spielten zuerst gegen ein U15 Doppel sehr respektabel und gaben nie auf, hatten aber letztendlich keine Chance.
Im 2. Spiel ging es gegen ein U13 Doppel, allerdings hatte dieses schon 694 Ranglistenpunkte, daher konnte wieder viel gelernt werden, aber der Sieger stand leider auf der anderen Seite des Netzes. Danach spielten sie wieder gegen ein U15 Doppel. Hier konnte man schon merken, dass die beiden immer besser harmonierten und einen dritten Satz erreichten. Am Ende war aber die größere Erfahrung des Gegners ausschlaggebend und es blieb unter den Strich der 2. Platz in ihrer Altersklasse.

Auch Alina und Emilia spielten in einer mit U11 und U13 gemischten Gruppe. Das erste Spiel ging gegen ein U13 Top-Doppel aus Altwarmbüchen. Beide konnten erst gut mithalten, machten dann aber immer wieder unnötige Fehler und verloren daher das Spiel. Im 2. Spiel standen sie einer U11 Paarung aus Harkenbleck gegenüber, die schon 573 Ranglistenpunkte erspielt hatten. Leider hatte Alina Probleme mit dem Knie, so dass sie teilweise aus dem Stand spielen musste. Die Begegnung ging daher an das Doppel aus Harkenbleck. Die nächsten Gegnerinnen kamen erneut aus Harkenbleck und waren in der Altersklasse U13 an eins gesetzt. Chancenlos mussten sie auch dieses Spiel abgeben. Alina und Emilia wurden immer wieder unter Druck gesetzt und hatten nur wenig Zeit auf die Schläge zu reagieren. Dazu kamen immer wieder unnötige Fehler. Auch die Abstimmung ist noch zu verbessern, so standen beide oft zusammen an gleicher Stelle. „Redet miteinander!“, forderte Coach Stephan Richter die beiden immer wieder auf. Das letzte Spiel gegen ein U11er Doppel aus Altwarmbüchen war dann ein versöhnlicher aber nicht leichter Abschluss, welches die beiden Burgdorfer in zwei kappen Sätzen für sich entscheiden konnte. Am Ende erreichten sie einen 3. Platz in ihrer Altersklasse.

Stephan Richter meinte nach der Siegerehrung:“ Alles in allem war es für beide Doppel eine gute Erfahrung und für ihre erstes Doppelturnier ein guter Start für weitere Aufgaben. Wenn beide noch eingespielter werden und ihre Nervosität ablegen können, ist sicher noch mehr drin!“
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