On Radtour: Saale-Radweg

ohne Probleme mit dem Zug bis Münchberg - jetzt geht es mit dem Rad los...
 
die junge Saale
Burgdorf: Spittaplatz | 1. Tag - Burgdorf – Hof 46 km
Mit der Bahn von Burgdorf bis nach Münchberg, dann mit dem Rad bis Zell im Fichtelgebirge (leider fast nur Straße) und nicht ganz bis zur Saale-Quelle.
In Zell in den Saale-Radweg eingestiegen. Landschaftliche sehr schön, leider die Wege grenzwertig. Aber an diese Tag fast nur abwärts.

2. Tag – Hof – Ziegenrück - 44 km (geplant waren 74,5)
An diesem Tag ging es nur rauf und runter, leider so gar nicht eingeplant. Im Vorfeld wurde gesagt, dass ab Ziegenrück die unangenehmen Steigungen beginnen. Dem war aber nicht so, der 2. Tag hatte es in sich. Die Wege sind teilweise dermaßen schlecht. Gerade an den Steigungen hat man immer wieder mit Feldsteinen, rutschigen Außenbereichen sowie mit Geröll zu tun.

Auf Anraten des Wirtes eines Lokals, stiegen wir in Blankenstein in den Zug um ein Teil der mit LKW stark befahrenen Steigungen zu umgehen. Leider – oder das war auch gut so – musste zusätzlich eine Brille repariert werden, so dass wir dann zum nächsten größeren Ort mit einem Optiker gleich weiterfuhren.
Danach war die Zeit zu kurz um die Kilometer wieder aufzuholen. Wir hatten beim Optiker/Reisebüro uns gleich über Möglichkeiten erkundigt und es gab auch nur die Busverbindung bis Ziegenrück.
Zum Vergnügen von Schulkindern wuchteten wir die 4 Fahrräder und das Gepäck in den Mitteilteil des Busses. Somit gab es beim Ein-und Aussteigen der einzelnen Haltestellen etwas Schieberei!
In Ziegenrück gab es erst mal eine Erfrischung in der Unterkunft (die beste Unterkunft auf der Tour – nur zu empfehlen!).
Dann radelten wir noch eine Strecke rückwärts, so dass wir auf dieser 6 km langen Strecke einen wunderbaren Tal-Radweg mit schönen Aussichten hatten. Und das Abendessen war super!
Hinweis zur der Unterkunft

3. Tag – Ziegenrück – Rudolstadt – 54 km
Das war jetzt eigentlich der Tag mit den angeblichen vielen Steigungen. Eine 3,7 km lange Steigung mit 12 % überwanden wir mit dem Bike-Shuttle gleich zur Beginn Etappe.. Danach war die Strecke dann wunderschön. Auch Steigungen und schlechte Wegstrecke gehörten dazu, aber es ging auch viele Kilometer auf geraden Strecken, so dass man sich zwischendurch schon mal ausruhen konnte. Ab Saalfeld wurde die Strecke dann flacher.
An der Hohenwartetalsperre entlang zu radeln machte richtig Spaß. Nicht nur die Strecke war toll sondern auch die Aussblicke. Und eine wunderbare Abfahrt war auch mit drin! Nach der Ankunft radelten wir noch zum Freilichtmuseum und in die Innenstadt um danach bei einem Abendessen zu entspannen.

4. Tag Rudolstadt – Naumburg – 99 km
Jetzt wurde es zunehmend flacher und die Qualität der Wege besser. Die Berge wurden niedriger und das Tal weitete sich. Schöne Ausblicke auf Burgen, Ruinen und Stadtansichten.
In Naumburg hatten wir etwas außerhalb unsere Unterkunft. Die alte Straßenbahn hätten wir gern genutzt, leider war die letzte Rückfahrt zu früh für uns.
Mit dem Rad deshalb noch in die wunderschöne Innenstadt.

5. Tag – Naumburg - Wettin - 93 km
An diesem Tag waren einige Kilometer eingeplant, so dass wir nicht so viel anschauen konnten.
Nach Merseburg in die Innenstadt wollten wir und durch Halle führte der Radweg alternativ, so dass wir noch die Moritzburg mitnahmen. Dort war ein Musik-Festival und Kopfsteinpflaster inclusiv.
Die Fähre Brachwitz nutzten wir, da unsere Unterkunft in Wettin so zu erreichen war. Ab der Fähre radelten wir „über Land“.
In Wettin suchten wir unsere Unterkunft auf. Leider gab es unterhalb der Burg nichts mehr zur Einkehr, so dass wir die 120 Stufen bis zum Burgcafe erklimmen mussten. Der Ausblick belohnte uns aber und der Sonnenuntergang war es wert.
Leider soll von der Burg der Mitteil abgerissen werden – schade!

6. Tag -. Wettin – Calbe - 37 km
(hier musste wir unsere Tour außerplanmäßig beenden – eigentlich wollten wir noch bis Magdeburg radeln)
Morgens im Nebel! Bizarr- aber schon ganz schön kalt.
Kurz nach 10 Uhr hob sich der Nebel und wir hatten wieder klare Sicht und auch der Radweg machte viel Spaß.
In Calbe nutzten wir die Fähre und mussten feststellen, dass auch hier Baustellen waren. Wir suchten dann den Bahnhof – der nicht ausgeschildert war und von uns nur auf Umwegen gerade rechtzeitig noch erreicht wurde.
Wir hatten uns entschlossen in Calbe in die Bahn einzusteigen um mit dem Wochenendticket mit den RE-Bahnen bis nach Lehrte zu fahren und das klappte ohne Probleme. Von Lehrte (ein Eis noch) und dann die letzten Kilometer mit dem Rad nach Burgdorf!


Fazit: 373 km - landschaftlich sehr schön!
2. und 3. Tage eigentlich mehr für MTB geeignet, schlecht für Tourenräder mit Gepäck.
Viel Geröll - gerade bei den Steigungen. 2. Etappe hätte kleiner geplant werden müssen- geht laufend bergauf/bergab.
Viele Baustellen!
Erst ab Saalfeld wird es besser und die Wege von der Qualität gut (ausgenommen in den Orten - dort gibt es fast überall noch das Kopfsteinpflater).
Von Blankenstein wird von einem Einheimischen der Zug empfehlen
(2 Haltestellen bis Harra-Nord). Dort geht auf den Straßen der LKW Verkehr aufgrund einer Papierfabrik pausenlos ab. Außerdem ist dort eine starke ca. 15%ige Steigung.
Schlimm sind die KFZ-Lenker: kaum Abstand beim Überholen (1,5 m); Geschwindigkeit wird nicht reduziert; Überholen in den Kurven und dadurch schneiden der Radler; § 1 StVO gilt anscheinend nicht für Radler! Falls man mehr Radtouristen möchte - hier sollte man etwas ändern!
Literatur: Bikeline Saale-Radweg
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3 Kommentare
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Francis Bee aus Hannover-Südstadt | 13.10.2016 | 14:24  
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 13.10.2016 | 18:11  
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Adolf Klesla aus Naumburg (Saale) | 13.10.2016 | 19:42  
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