Die Gefahren von Winter, Kälte und Lauter Musik

Bremen: Bremen | Wenn Kälte sich nährt und der Wetterdienst von Glatteis spricht, dann wissen spätestens jetzt alle: Der Winter kommt. Mit ihm steigen die Unfälle, vor allem die mit Kindern unter 15 Jahren, ließ die Studie über Verkehrsunfälle des ADAC verlauten. Die veröffentlichte Statistik verweist auf 9892 Kinder, die im vergangenen Jahr einen Unfall mit dem Fahrrad hatten, wobei 14 Kinder von ihnen dabei umkamen.

Ein Turnier für den Verkehrsalltag


Der Automobilclub startet deshalb eine eigene Kampange und veranstaltet ein Jugendfahrradturnier, dass den Zweck hat, die Jugendlichen für den Straßenverkehr zu trainieren. Das Turnier umfasst einen Parcours mit Stationen für Ballance, Geschicklichkeit und Ausdauer. Dabei gewinnt zwar der schnellste, doch schnelles Fahren ist nicht immer angebracht. Die Kinder sollen sehr achtsam und mit Bedacht die Staionen beinhaltenden Aufgaben meistern. Das heißt auch mal langsam fahren! Unterstützung findet die Initiative des zweitgrößten Automobilclubs von Partnern wie Caprisonne und Skoda. 10 000 Helme stiftete der Autohersteller für das bundesweite Turnier im Jahr 2013. Der Zulauf junger Fahrer und Zusschauer war überragend, ließ der Automobilclub verkünden. Deshalb soll das Projekt auch in diesem Jahr Fuß fassen. Ein Termin steht noch nicht fest.

Die Füße auf dem Boden halten


"Den richtigen Umgang im Straßenverkehr kann man nicht früh genug erlernen" erklärte ADAC Vizepräsident für Verkehrs Ulrich Klaus Becker in einem Interwiev mit dem örtlichen Nachrichten von NRW. Nach dem Prinzip des lebenslangen Lernens machte der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club auf seiner Homepage mit Vorsichtmaßnahmen aufmerksam. Abstand halten und Tempo reduzieren sind dabei nicht die einzigen Tipps. Der ADFC empfiehlt zum Beispiel den Sattel herunter zu stellen, um mit den Füßen näher am Boden zu sein. Zu dem kann der Reifendruck auf ein Minimum reduziert werden, damit mehr Auflagefläche auf der Fahrbahn vorhanden ist.

Wenn man die A-Karte zieht


Für viele Fahrer kommen diese Tipps zu spät. Gerade wenn die Dunkelheit eintrifft wird es gefährlich - Gefrierende Nässe, Alkohol, lärmüberreizte Ohren. Spät in der Nacht fahren viele Jugendliche nach ihrem Diskobesuch mit dem Fahrrad oder dem Auto nach Hause. Sie überschätzen sich und der Alkohol verleiht ihnen Übermut, Uneinsichtigkeit, Kontrollverlust und es kommt zum Verkehrsunglück.
Um auch sie zu erreichen startete die Deutsche Verkehrswacht e.V. eine Schulungsaktion zur Prävention. Geschulte Jugendliche sollen ihre gleichaltrigen Mitstreiter in der Diskothek ansprechen und ihnen dabei nicht nur ins Gewissen reden. Die örtlichen Organisatoren der Verkehrswacht verleihen Preise an die Personen, die nüchtern bleiben und ihre Freunde auf dem Heimweg mitnehmen. Sie haben damit die "A-Karte" gezogen und erhalten diese zusammen mit einem Präsent. Die "A-uto-Fahrer-Karte" beinhaltet unter anderem Präferenzen beim Parken, dem Einlass, an der Garderobe und der Bar. Die jungen Fahrer sollen als Vorbilder belohnt werden und machen zudem "Auto oder Alkohol" zum Thema des Abends. Die jungen, von der Verkehrswacht geschulten Leute starten bereits ihre ersten Versuche dieser Aktion in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württenberg und Bayern. Nun hat die Landesverkehrswacht Niedersachsen für eine Verbreitung und Weiterleitung des Projektes gesorgt. Die örtliche Verkehrswacht Wedemark e.V. wird sich im kommenden Jahr mit dieser Schulung beschäftigen.
Dazwischen steht der Winter. Wie sie diesen sicher erleben, verrät ihnen der ADAC und der ADFC auf ihren Webseiten im Internet. Die Verkehrswacht Wedemark e.V. sammelt für sie weiterhin die wichtigsten Ideen für einen tollen Winter. |verkehrswacht-wedemark.de|
Cga
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