Tourismusregion Geiseltal – der Weg zu einer touristischen Gesamtvermarktung der Region

Seit Jahren wird über eine Touristische Gesamtvermarktung der Region um den Geiseltalsee, bzw. den Geiseltalseen geredet. Getan hat sich leider nichts, man wartet bisher auf Fördermittel, die zum einen nicht das Allheilmittel sind, denn wenn diese aufgebraucht, die Projekte dann sehr schnell am Ende sind und zum anderen für die Überflutungen von 2013 Fördermittel dringender benötigt wurden. Das eine Touristische Gesamtvermarktung der Region auch ohne Fördermittel umsetzbar ist hat sich ein kleines Team aus Fachleuten als Aufgabe gesetzt und ist in die Umsetzung gegangen.

Um ein Konzept für das Projekt zu erarbeiten wurden Studien durchgeforstet und nach neuen wirtschaftlichen und effektiven Tourismus- Marketinglösungen gesucht. Sehr schnell wurde ersichtlich, dass eine touristische Ausrichtung ausschließlich auf den Geiseltalsee(n) wie in den letzten Jahren angestrebt, die Bedürfnisse der Touristen nicht erfüllen kann. Dagegen um den See, bzw. die Seen ein touristisches Umfeld vorhanden ist, das nur entsprechend nach Außen vermarktet werden muss. Viele touristische Highlights werden bisher als solche gar nicht erkannt und daher auch leider nicht entsprechend vermarktet.

Genau hier setzt das Projekt gezielt an und definiert die Fläche der neuen „Tourismusregion Geiseltal“ weitestgehend in den alten Kreisgrenzen definiert. Diese „Tourismusregion Geiseltal“ stellt für Touristen eine hoch interessante Größe dar. Zur Umsetzung greift man auf ein Onlineportal mit „einer Adresse“ zu (www.geiseltalinfo.de), hinter dem mehrere themenbezogene Einzelpages, wie Landtourismus, Touren und Führungen, Veranstaltungsmagazin & Terminkalender, ein kulinarisches Magazin usw. liegen. Die wiederum auch einzeln vermarktbar sind.

Mitte September 2013 wurde über Arbeitspages damit begonnen auszuloten, ob solch ein touristisches Gesamtvermarktungsprojekt überhaupt umsetzbar ist. Mit der Arbeit an den Arbeitspages will die daran tätige Gruppe aufzeigen, dass dies tatsächlich effektiv möglich ist, auch ohne größere finanzielle Mittel.

Das Projekt der Arbeitsgruppe ist so ausgelegt, dass sich das Portal geiseltalinfo.de selbst finanziert und aus dem Projekt eine Firma entsteht, die dauerhafte Arbeitsplätze schafft und eine touristische Gesamtvermarktung langfristig weiterführt und ausbaut. Wie die Firma formiert und firmiert sein wird und wer daran direkt beteiligt ist, ist momentan vollkommen offen und muss sich aus den sich aufzeigenden Anforderungen ergeben.

Getestet werden soll zum einen, ob handelsübliche Redaktionssysteme (CMS – Content Management System) mit niedrigem Finanzbedarf sich genauso eigenen, wie teuer und zeitaufwendig neu aufgebaute CMS. Welches Fachpersonal und in welcher Zahl tatsächlich benötigt wird, ob und welche Alternativen bestehen. Inwieweit Werbeflächen eingebunden werden können, ohne das Gesamtbild zu stören. Werbemittel aus vorhandenem Kundenmaterial preiswert umsetzbar sind. Insgesamt Synergieeffekte auszuloten. Eine Vielzahl von Ergebnissen liegt aus der bisherigen Umsetzung schon vor, die aber weiter diskutiert werden.

Drei Informationsbereiche muss nach Ansicht des Teams eine Gesamtvermarktung abdecken: Touristen, Touristen & Einheimische, Einheimische – wobei einiges auch fliesend sich darstellt. Daraus wurde dann das Tourismusportal Geiseltal www.geiseltalinfo.de mit seinen Einzelpages aufgebaut. Was Einheimische und Touristen gleichermaßen betrifft, ist eine Umfassende Information über Veranstaltungen, die als ein erster großer Schritt anzusehen ist. Hier setzen man gezielt auf einen 3er Pack aus Veranstaltungsmagazin (mit Vor- und Nachberichten), Terminkalender und Künstler der Region an, wobei die Zielstellung darin liegt 95 % aller Veranstaltungstermine der Region zu erfassen. Dies ist aber nur mit redaktioneller Betreuung umsetzbar. Zum ersten Mal wird nun eine umfassende Information über Veranstaltungen in der Region geboten!

Bei den bisherigen Arbeiten an den Arbeitspages zeigt sich immer deutlicher, dass die Region nicht über die hierzu benötigten Fachkräfte verfügt. Es fehlen Onlineredakteure der verschiedensten Richtungen, dazu Tourismusmanager, Kundenberater für Onlinewerbeflächen, Onlinegrafiker, PR-Fachleute, Onlinemanager usw.

Die Problematik fehlender Redaktioneller Fachkräfte, trifft mehr oder weniger auf alle Geiseltal-Onlineprojekte zu, was sich in veralteten und oft auch dadurch falschen Informationen ausdrückt. Dies ist kein tragbarer Zustand und stößt interessierte Gäste direkt ab und schadet der Region!

Es besteht momentan nur die Change Seiteneinsteiger und Hobbyredakteure für den Aufbau und den Übergang zu gewinnen. Diese könnten zum Teil durch Kooperationen mit anderen Onlineprojekten gewonnen werden. Wobei bei vielen die Angst überwiegt, etwas zu verlieren, als etwas dazu gewinnen zu können.

Interessant könnte auch die Gewinnung von älteren, pensionierten Fachkräften sein, die durch sehr preiswerte Mieten und dem touristischen Umfeld mit mehr Lebenskomfort in die Region gelockt werden könnten.

Das Team und der Aufbau von Geiseltalinfo.de ist grundsätzlich offen für Kooperationen. Zudem freut sich das Team auf jeden neuen Mitstreiter, der sich mit seinen Fähigkeiten und seinem Wissen einbringen möchte. Hauptziel des bisherigen Teams ist es, die bisherigen Einzelkämpfer zusammen zu bringen, zu einer für alle gewinnbringende Einheit. Zudem Personen mit übriger freier Zeit, wie Rentner oder Berufsunfähigen eine sinnvolle Beschäftigung anzubieten, die evtl. auch fehlendes Fachpersonal etwas ausgleichen kann.

Man will mit www.geiseltalinfo.de ein unabhängiges Bindeglied anbieten, über welches Alle, die an der touristischen Entwicklung der „Tourismusregion Geiseltal“ interessiert sind, zueinander finden und miteinander arbeiten können. Das Team sucht ernsthaft nach Lösungen – wenn Andere hier bessere Lösungen parat haben, dann bringen Sie diese bitte mit ein!

Eine Touristische Gesamtvermarktung tatsächlich in die Hand nehmen und ernsthaft miteinander reden, lautet die Devise!
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1 Kommentar
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Krohn Jürgen aus Braunsbedra | 27.11.2013 | 17:56  
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