Polizei eSmarts in Leipzig - ein veralteter Werbespott on the Road!

Elektroautos sind brauchbar, schon seit langem! Nur nicht bei den deutschen Fabrikaten. Da gibt es kaum effektive Neuentwicklungen oder tatsächlich richtige Elektroautos, da baut man doch lieber Verbrennungsmotorfahrzeuge zu Elektrofahrzeugen um und wundert sich dann, dass diese keine Reichweiten erzielen. Mich verwundert dies schon lange nicht mehr!

Da werden in Leipzig wieder einmal völlig veraltete eSmarts aus Promotionzwecken der Polizei zu angeblichen Tests ausgeliehen, wobei diese alten Kamellen schon seit Jahrzehnten zu publikumswirksamen „Tests“ auf der Welt hin und hergeschoben werden – was will man denn da noch testen? Doch nur ihre Untauglichkeit!

Da berichtet die Deutsche Autoindustrie über Großproduktionen von Elektroautos, dabei werden nur 1001 Fahrzeuge produziert. Denn ab über 1000 Fahrzeugen redet man dort schon von einer Großserie, da baut man halt mit der Hand 1001 eFahrzeuge zu einer Großserie zusammen und wundert sich über die ach so hohen Produktionskosten. Man braucht die eFahrzeuge nicht zu verkaufen, dafür gibt es doch genügend staatlich geförderte Pilotprojekte – wie in Leipzig bei der Polizei. Der liebe deutsche Michel glaubt dann sogar noch die Mähr von der Großserie und der ÜBERLEGENHEIT der deutschen Autoproduktion!

Dabei werden im Ausland schon seit Jahren wirklich leistungsfähige und preiswerte eCars produziert, die auch problemlos 400 oder auch 600 km schaffen. Schon vor 20 Jahren wurde im Saarland eine Batteriewechselstation entwickelt die in 42 Sekunden eine Leere Batterie gegen eine volle austauschte. Schneller als man ein Auto mit Sprit befüllen kann und dazu musste man sein eCar auch nicht verlassen, man konnte drin sitzen bleiben.

In Deutschland erzählt man was von der Mähr der ach so teuren Akkus, in USA wird 1 KWH mit schon unter 200 Euro kalkuliert, bei uns schwirren Zahlen so um die 600/800 Euro durch die blühenden Landschaften. Man will doch das Elektroauto gar nicht, denn über Nacht könnten die teueren Produktionsstätten nichts mehr Wert sein, denn für Elektrofahrzeuge benötigt man keine großen teueren Fabriken, da kann dezentral Vorort produziert werden, für Kosten die heute noch manche Karosserie-Pressen allein verursachen.

Für die Autoindustrie war der Arabische Frühling der reine Segen, denn einige Arabische Staaten befanden sich in Verhandlungen mit deutschen alternativen Ingenieuren, man wollte die Elektromobilität in ihre Länder holen. Dort hatte man die Vorteile erkannt und ist nicht von vorhandener Automobilindustrie abhängig wie bei uns, die sofort mit Arbeitsplatzverlust droht. Der Arabische Frühling hat da aber einen Riegel vorgeschoben. Unsere Autobauer hätten da aus einer Ecke Konkurrenz bekommen, an die die wenigsten überhaupt einen Gedanken verschwendet hätten.

Wie heute der Stand ist, darüber habe ich kein Insider Wissen mehr, damals war ich direkt eingebunden und ich bin sicher, dass für Staaten die über keine Automobilindustrie verfügen aber über Kapital, das Elektroauto ein Weg ist von Fahrzeug- und Ölimporten unabhängiger, vielleicht sogar unabhängig zu werden.
Die 3 Polizei eSmarts in Leipzig sind einfach als ein veralteter Werbespott on the Road zu sehen – mehr nicht!

Angeregt zu diesem Artikel wurde ich durch den Bürgerreporter Artikel „Polizei sieht Bio - In Leipzig wurde das Projekt „Elektroauto“ mit zehn Smart´s von der Polizei gestartet“
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