NPH Harz: Noch bis zum 15. Januar für das Commerzbank-Umweltpraktikum 2016 bewerben

Noch bis zum 15. Januar für das Commerzbank-Umweltpraktikum 2016 bewerben

 
Wernigerode (ein/kip) Derzeit läuft wieder die Ausschreibung für das Umweltpraktikum 2016 der Commerzbank. Naturbegeisterte Studierende können sich wieder für das „Open-Air“-Semester bewerben, das die Bank auch im kommenden Jahr Studierenden aller Fachrichtungen anbietet. Der Bewerbungszeitraum für die bis zu 70 Plätze des Umweltpraktikums läuft bis zum 15. Januar 2016. Auch der Nationalpark Harz ist mit 4 Plätzen dabei – in Sankt Andreasberg, Torfhaus und Wernigerode.
 
An 25 Standorten zwischen Watzmann und Wattenmeer werden die Praktikanten ein mehrmonatiges Praxissemester in Deutschlands schönsten Naturlandschaften absolvieren und können in den teilnehmenden Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten – auch im Harz – ihre Leidenschaft für Natur und Umwelt mit praktischen Tätigkeiten verbinden.
 
Ziel des Commerzbank-Umweltpraktikums ist die Sensibilisierung von Studierenden für nachhaltige Entwicklung und das Aufzeigen von beruflichen Perspektiven im Natur- und Umweltschutz. Im Fokus dieser Ausbildung stehen praxisbezogene Einblicke in die vielfältigen Aufgaben und Arbeitsabläufe der Schutzgebiete. Dabei realisieren die Studierenden eigene Projekte in der Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit und Besucherbetreuung. Die Commerzbank unterstützt mit einem Praktikantenentgelt und sorgt für die Unterkunft. Die Schutzgebiete übernehmen die fachliche Betreuung der Studierenden.
 
Das Commerzbank-Umweltpraktikum hat sich seit den Anfängen im Jahre 1990 kontinuierlich zu einer festen Größe im gesellschaftlichen Engagement der Commerzbank entwickelt. In den 25 Jahren seit Bestehen haben mehr als 1.400 Praktikanten in den Schutzgebieten einzigartige Orte für ihr Engagement gefunden. Die Absolventen tragen ihre Erfahrungen in Bereiche der Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Umwelt. Für viele Teilnehmer gab das Commerzbank-Umweltpraktikum den Anstoß für ihre spätere
Berufswahl.
 
Die Bewerbung um einen Praktikumsplatz ist ausschließlich online möglich: www.umweltpraktikum.com
 
 
Die Praktikantin Dominika Czastková berichtet
 
„Ich war 2015 im Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus eingesetzt. Mein Aufgabenbereich war sehr bunt. Ich durfte an vielen Führungen teilnehmen, bevor ich meine erste eigene Führung durchgeführt habe. Ich habe die Besucher und Wanderer im Besucherzentrum beraten, nicht nur wie sie am besten zum Brocken kommen, sondern auch warum der Nationalpark ist wie er ist und warum man in der Kernzone nichts gegen den Borkenkäfer unternimmt. Am meisten Spaß haben aber selbstverständlich die Führungen gemacht, weil jede Führung besonders und neu ist, obwohl man vielleicht immer das gleiche erzählt.
 
Weiterhin habe ich an vielen Exkursionen und Fortbildungen teilgenommen, die ich teils selbst organisiert hatte. Das war eine sehr große Bereicherung für mich und mein Wissen, welches ich dann weitergeben konnte. Ich habe mich in der Zeit, in der ich im Harz war, auch viel kreativ betätigen können. Dies wurde auch vom Kollegium geschätzt, was mich für das Thema Wald und Umweltbildung weiter motivierte. Meine „Tuchspiele“ wurden schließlich zu meiner Begeisterung aktiv auch bei den Führungen eingesetzt.
 
In der folgenden Aufzählung habe ich einige Aktivitäten und Themen zusammengestellt, mit denen ich mich in meiner Zeit im Nationalpark beschäftigt habe: Erlebniswanderungen Brocken, Eckersprung und Oderbrück, Der Ruf der Wildnis – Auf den Spuren der Wölfe, Wir erforschen den wilden Wald, Unterwegs mit Boris Borkenkäfer, Barfußwanderung, Das Moor – Von Hungerkünstlern und „Moorleichen“, Die Rückkehr des Luchses in den Harz, Das Grüne Band – vom Todesstreifen zur Lebenslinie, Wildnis macht stark (dreitägiges Wildniscamp für Lehramtsstudenten), Ein Baum ist ein Wunder – Ein Wald bewirkt Wunder.
 
Die Zeit, die ich bei meinem Praktikum verbracht habe, die Tage, in denen ich unterwegs sein konnte, ob mit Gruppen, mit Freunden, mit Kollegen oder allein, bei Sturm oder Sonne – das alles hat mich stark bereichert. Auch die Abende, welche wir beim Tee, gemeinsamem Kochen und Backen verbracht haben, waren Tage, die für mich sehr viel bedeutet haben und an die ich mich noch lange erinnern werde. Egal, ob es draußen regnete, was es oft tat, oder ob die Sonne schien, was eher selten war – mein Team war immer für mich da, immer bereit mir zu helfen und mich zu unterstützen. Hiermit möchte ich ein Dankeschön an alle richten, die mir dieses Praktikum überhaupt ermöglicht haben und weiterhin an alle, die dafür gesorgt haben, dass es zu den besten Zeiten meines Lebens gehört.“

Foto  
NPH1850 Dominika Czastková bei der Umweltbildung; Fotos: Nationalpark Harz.
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