Stoneman Miriquidi - 5. Gold

Gestern startete ich zu einer kleinen Jubiläumstour: der 5. goldene Stein wurde erstrampelt. Zwischen 04:45 Uhr und 20:15 Uhr gab es so einige Erlebnisse und Impressionen auf der Strecke des Stoneman Miriquidi.

Los ging es mit einem herrlichen Vollmond, der mich bis kurz vor Crottendorf begleitete.
Zwischenzeitlich ging auch die Sonne auf, aber die Temperaturen waren sehr angenehm.

Auf dem Scheibenberg machten sich zwei Starter für ihre Tour bereit, die mich in Pöhla dann überholten.

Kurz nach der Himmelswiese kam mir Oli Wörner (ein Biker aus dem Odenwald) mit einem Fat-E-Bike entgegen. Irgendwie hatte er sich etwas verfahren. Gemeinsam mit ihm ging es dann u.a. durch die Trails am Rabenberg und danach bis hoch zum Auersberg. Während er dort oben eine Pause einlegte, ging es für mich weiter.

Im Tal in Breitenbach machte ich dann zwei kleine 5-Minuten-Pausen. Bei der einen beobachtete ich einen Modellhubschrauber (ein geiles Ding) und die andere nutzte ich am Bach, um mir den Dreck von den Beinen zu waschen. Das kühle Wasser tat richtig gut.

Dann ging es recht zügig weiter. Auf dem Plattenberg gönnte ich mir ein kleines Bierchen. Und das, obwohl ich eigentlich gar kein Bier trinke. Aber mittlerweile war es doch sehr warm geworden und das Bierchen tat richtig gut.

Auf dem Pleßberg dann die gewohnte Mittagspause. Die Klamotten während dieser halben Stunde draußen über das Geländer gehangen. Der Wind trocknete sie sogar weitestgehend.

Dann die Abfahrt runter nach Lipa. Immer wieder geil. Langweilig dann die sechs Kilometer Straße bei brütender Hitze hoch nach Mariasorg. Aber dann kommt ja die Abfahrt nach Joachimsthal: geil.

Dort wie immer in das kleine Eiscafé eingekehrt. Nach gut einer Viertelstunde gin es weiter. Am Fuße des Keilbergs an einem Imbiß noch einmal die Wasserreserven aufgefüllt und einen weiteren Stoneman-Fahrer getroffen, der seinen ersten von zwei Tagen absolvierte. Ihn traf ich noch zweimal. Zum einen, als ich schon wieder vom Keilberg runter kam, zum anderen später bei der Auffahrt zum Fichtelberg. Zwischendurch hatte ich mir in Gottesgab noch eine Knoblauchsuppe und ein Wässerchen gegönnt.

Ab dem Fichtelberg war ich wieder allein unterwegs. Die Abfahrt bzw. Fahrt zum Bärenstein ging richtig fix. Für mich mit die schönsten Abfahrten dieses Stonemans.

Auch die Strecke zwischen Bärenstein und Königswalde lässt es sich richtig schön schnell fahren. Nur das letzte Stück in Geyersdorf bzw. Annaberg die Pöhlbergsiedlung und alte Bobbahn hinauf sind noch einmal "böse". Aber da das Ziel dann bereits sehr nah ist, übersteht man dies auch noch. ;-)



Alles in allem ist dieser Stoneman ein Erlebnis, welches durch die herrliche Natur des Erzgebirges führt. Wenn man den schon des öfteren bei verschiedenem Wetter gefahren ist und neben der Quälerei auch die Schönheiten am Wegesrand genießt, dann wird man irgendwie süchtig nach der nächsten Tour. ;-)
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 21.07.2016 | 14:01  
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