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Gesunde Ernährung: Unser tägliches Brot - Kneipp-Verein informiert über Getreide

Brötchen werden locker gerollt
Das Getreide dient seit Jahrhunderten als Grundnahrungsmittel der Menschen oder als Viehfutter. Das Korn wird zu Mehl und Schrot vermahlen. Bis vor etwa 100 Jahren verzehrten die Menschen das Getreide in seiner Ganzheit, einschließlich Randschichten und Keim. Um es haltbarer zu machen, werden heute industriell Keim und Randschichten entfernt. Diese Auszugsmehle enthalten als Mehlkonserve kaum noch lebenswichtige Vitalstoffe wie Vitamine, besonders den Vitamin-B-Komplex, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme und Ballststoffe. Zivilisationskrankheiten wie Stoffwechselerkrankungen, Gebißverfall, Gefäßerkrankungen, mangelnde Infektabwehr sind die schwerwiegenden Folgen. In ihrem Vortrag betonte die Ernährungsberaterin Kirsten Müller wie wichtig es ist, dass man das vollwertige, das ganze Lebensmittel isst. Wer das benötigte Mehl selbst frisch mahlt, erhält ein Mehl mit vollem Gehalt an allen notwendigen Vitalstoffen. Außerdem gehen Aromastoffe nicht verloren. Davon konnten sich die Kneippianer im Praxisteil überzeugen. Ob Brot, Müsli, Salat oder Knäckebrot, der Geschmack überzeugte alle. "Die Getreidebratlinge serviere ich in den nächsten Tagen meiner Familie, sie sind lecker", so eine der Köchinnen. Überrascht waren die Teilnehmer wie fix die Gerichte zubereitet waren. Vollwertkost erfordert keine stundenlange Zubereitung.
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