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ÖDP fordert eine konsequentere Klima- und Familienpolitik

Iko Schneider, Spitzenkandidat der ÖDP Niedersachsen zur Bunderstagswahl 2017
Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung der ÖDP Niedersachsen und der ÖDP Freiburg am letzten Donnerstag im niedersächsischen Wunstorf plädierten der Spitzenkandidat der niedersächsischen ÖDP zur Bundestagswahl 2017, Iko Schneider, und der Freiburger ÖDP-Kreisvorsitzende Stephan Heider für eine konsequentere Klima- und Familienpolitik

Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) hatte zu dem Vortrag „Liebe Wirtschaftswelt … warum drehst du dich verkehrt?“ ins Hotel Wehrmann-Blume eingeladen und dieser Einladung waren einige Wunstorfer gefolgt. Der Referent, Stephan Heider, einst Höltyaner und nun u.a. ÖDP-Kreisvorsitzender in Freiburg, konstatierte dabei für die Unternehmenswelt in den letzten Jahrzehnten einen bedeutsamen Wertewandel. Betriebswirtschaftliche Erfolgskennzahlen würden als absolut gesetzt, die gesellschaftliche Verpflichtung dahingegen mehr und mehr zur Seite geschoben und, wie aus der Causa LKW-Kartell oder auch VW-Dieselgate ersichtlich, bewusst Rechtsverstöße in Kauf genommen. Dass die Politik diese ökonomische Betrachtungsweise weiter befördere, sei umso bedauerlicher, da wichtigere Themen wie etwa die Klimapolitik oder eine faire Welthandelspolitik nicht konsequent angegangen würden. „Der Schutz des Grundwassers vor erhöhten Nitratwerten bedurfte erst einer Klage der Europäischen Kommission,“ so Heider. Der Spitzenkandidat der niedersächsischen ÖDP zur Bundestagswahl 2017, Iko Schneider, knüpfte an das Thema der fortschreitenden Ökonomisierung an und forderte hier insbesondere Freiräume für Familien. „Wenn man über den Wohlstand für alle redete und dann das Kindergeld um 2 Euro pro Monat erhöht, so ist das skandalös.“ Die ÖDP fordert daher ein sogenanntes Erziehungsgehalt, um so die Möglichkeiten für Familien deutlich zu verbessern.
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