Anzeige

Ein Brunnen und ein Garten für Boboyo im Norden von Kamerun

Die Rektorin der Vorschule von Boboyo bei der Brunneneinweihung
Mit dem Slogan „Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg“ engagiert sich der Verein ident.africa für verschiedene Bildungsprojekte in Kamerun. Dazu gehört auch die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Schüler und Schülerinnen, beispielsweise durch die Versorgung mit sauberem Trinkwasser. Mit dabei ist auch die u.a. von zwei Wunstorfern, Christoph und Stephan Heider, gegründete Heider-Kober Stiftung, die nun mit dem Bau eines Brunnens die Trinkwasserversorgung für die Schüler und Familien in Boboyo im Norden von Kamerun sichergestellt hat. 

Der neue Brunnen ist Teil des Projektes „Ein Garten für Boboyo“ und versorgt neben den Schülern und dem Personal der dortigen Vorschule auch die Anwohner des Ortes mit circa 2.000 Kindern mit frischem und sauberem Trinkwasser. Damit liefert die Stiftung nicht nur einen Beitrag zum Schutz vor Krankheiten durch verunreinigtes Wasser, sondern gibt zudem den Startschuß für ein weiteres nachhaltiges Projekt, „Ein Garten für Boboyo“ in der Region Extreme-Nord von Kamerun.

Ziel des Projektes „Ein Garten für Boboyo“ ist es, einen Schulgarten während der Früherziehung und Betreuung aufzubauen. Bei den Schülern entsteht so eine Verantwortung für Natur, sowie ein Grundlagenwissen über den biologischen Anbau von Nahrungsmitteln. Durch den von den Eltern bearbeiteten Gemeinschaftsgarten und die dort angebauten Nahrungsmittel soll die Schulkindverpflegung verbessert und so ein Beitrag zur Ernährungssicherheit der Schüler und Schülerinnen der Vorschule realisiert werden. Dabei soll das Wissen um nachhaltige, den regionalen Gegebenheiten angepasste Anbaumethoden vermittelt werden. Das Projekt selbst ist bereits angelaufen. "Wir sind in Boboyo deutlich weitergekommen. Das Gute ist, wir bekommen Nachahmer," äußerte sich der Vereinsvorsitzende von ident.africa e.V., Fred-Eric Essam, begeistert!

Boboyo liegt im äußersten Norden von Kamerun im Département Mayo Kani , das wiederum zur Region Extreme Nord gehört, die im Norden und Osten an die Republik Tschad grenzt. Boboyo hat dabei ca. 15.000 Einwohner, die sich weitflächig auf mehrere Ortsteile verteilen.

Boboyo wurde vom Verein ident.africa e.V. als Leuchtturmprojekt für die Region Mayo Kani definiert, und hat bis dato – zum Teil in Abstimmung mit der Heider-Kober- Stiftung – die Stützpfeiler Bildung, Beschäftigung und Gesundheit realisiert. Als großer Vorteil bei den Projekten ist die Einbindung regionaler Institutionen und Personen zu sehen. Wer die Projekte von ident.africa oder der Heider-Kober-Stiftung fördern möchte, kann dies gerne tun. Die Spenden sind steuerlich absetzbar. Weitere Infos finden Sie unter www.heiko-stiftung.de und www.identafrica.org.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.