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Auf der Lüneburger Heide in dem wunderschönen Land - Kneippianer wandern

Kneipp-Verein Wunstorf: Wanderer in der Lüneburger Heide begegnen einer Herde mit Heidschnucken
Immer wenn das Heidekraut ihr schönstes Kleid angezogen hat, zieht es die Wanderer des Kneipp-Vereins in die Lüneburger Heide. Sandige Wege, ausgedehnte lilafarbene Heideteppiche, stolze Wacholder, schlanke Birken und dunkle Kiefernbäume, es riecht nach Sommer und Honig. Die von Hermann Löns viel gerühmte Landschaft zeigt jetzt ihre ganze Schönheit. Und wenn dann den Wandersleuten eine Herde wuselnder Heidschnucken mit Schäfer und wachsamen Hütehunden entgegen kommt, kann es romantischer nicht sein. Diese zottligen Landschaftspfleger sind genügsame Tiere. Sie sorgen mit ihrem Verbiss dafür, dass die Heidefläche nicht von Bäumen und Sträuchern überwuchert wird. Ohne Heidschnucke gäbe es keine Heideblüte. Sie sind keine echten "Heidjer", sondern stammen ursprünglich aus Sardinien und Korsika. Der Name "Schnucke" bedeutet so viel wie naschen, schnökern. Heidschnuckenbraten, traditionell zubereitet mit Wacholderbeeren, Rosmarin, Thymian und Rotwein, ist eine Delikatesse. Doch darauf verzichteten die Kneippianer. Sie ließen sich in einem Garten unter alten Bäumen mit Heidekuchen verwöhnen.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Zeitung | Erschienen am 28.08.2013
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