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Schüler und Familien läuten Europäische Freiheitsglocke am Glockenpalast zum Internationalen Tag des Friedens

Die Freiheitsglocke vor dem Glockenpalast in Gifhorn.
GIFHORN – Schülervertretungen der Schulen in Gifhorn sind vom Glockenpalast in Gifhorn eingeladen, die Europäische Freiheitsglocke am Glockenpalast gemeinschaftlich zu läuten. Anlass hierfür ist der Internationale Tag des Friedens am Freitag, 21. September 2018. „Darüber hinaus laden wir auch alle Familien ein, und nicht nur die Gifhorner, sich ebenfalls an dieser symbolkräftigen Aktion des Glockenläutens durch ihr Kommen zu beteiligen. Besonders schön wäre es, wenn jede Familie auch eine Glocke dazu mitbringen könnte, gleich welcher Art, unabhängig von der Größe“, erläutert Winfried Gburek für den Glockenpalast. Die Glocken der Familien sollen das Läuten der Europäischen Freiheitsglocke durch die Schülervertreter einleiten.
Damit beteiligt sich der Glockenpalast am Höhepunkt des Europäischen Kulturerbejahr 2018, dem gemeinsamen Läuten kirchlicher und säkularer Glocken, als starkes Zeichen und Ruf zur Förderung des Friedens in der Welt. Ein Ereignis, das erstmals in der Geschichte europaweit stattfindet.
Die Aktion trägt den offiziellen Leitgedanken des Tages: „Friede sei ihr erst Geläut“ - einem Zitat aus Friedrich Schillers bekanntem Gedicht "Das Lied von der Glocke".
Kommunale Spitzenverbände und Kirche unterstützen das gemeinsame Glockenläuten maßgeblich, das an diesem Tag allerorts zwischen 18 Uhr und 18.15 Uhr stattfinden soll. „Dem stehen wir nicht nach. Ganz im Gegenteil: Die Europäische Freiheitsglocke vor dem Glockenpalast – die größte Niedersachsens und eine der größten in Deutschland - wurde zum Läuten für den Frieden gegossen und aufgestellt. Deshalb laden wir die junge Generation und die Familien ein, an diesem Tag die Glocke zu läuten“, betont Horst Wrobel, Initiator und Bauherr des Glockenpalastes.
„Das gemeinsame Glockenläuten an diesem Tag ist sicherlich gerade in dieser Zeit der weltweiten Kriege kein Ausdruck von Hilflosigkeit, sondern ein wichtiges Symbol für den Frieden, für die Menschen und Völker, die sich nach Frieden sehnen. Gleichzeitig wird in diesem Jahr besonders an den Ausbruch des Dreißigjährigen Krieg vor 400 Jahren; an das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren und die Schrecken des Zweiten Weltkrieges, ausgehend von der Reichsprogramnacht vor 80 Jahren, gedacht werden und aufgerufen, gemeinsam für ein friedliches Miteinander und zusammenleben einzutreten“ beschreibt Gburek die Bedeutung.
Die Jahresversammlungen der UN-Generalversammlung beginnen traditionell am dritten Dienstag im September. Am 21. September 1981, dem Tag der damaligen Vollversammlung, verkündete die Generalversammlung: Dieser Tag soll offiziell benannt und gefeiert werden als Weltfriedenstag (International Day of Peace) und soll genutzt werden, um die Idee des Friedens sowohl innerhalb der Länder und Völker als auch zwischen ihnen zu beobachten und zu stärken.
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