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Wie die Windmühle Paula zu ihrem Namen kam - Kneippradtour führt ins Schaumburger Land

Kneipp-Verein Wunstorf: Radler vor der Windmühle Paula in Steinhude
Radfahren gilt als gesund. So ist es kein Wunder, wenn Radwanderführerin Helen Nöllgen vom Kneipp-Verein stets eine große Schar zu ihren Touren motivieren kann. Führt der Weg ins Schaumburgische, legen die Radler die erste Verschnaufpause gern bei der Windmühle Paula in Steinhude ein. Früher gab es in der Region rund um das Steinhuder Meer etliche Windmühlen. Der Wind um das Meer sorgte für kräftigen Antrieb. Das Mühlensterben setzte in den 1950-er bis 1970-er Jahren ein. Windmühlen waren unwirtschaftlich geworden. Die einzige komplette Mühle ist Steinhudes Paula. Ursprünglich wurde Paula als Holländermühle vor 150 Jahren in Boitzem bei Braunschweig erbaut. Steinhuder kauften sie 1912 als Ersatz für ihre abgebrannte Bockwindmühle. Seitdem thront sie auf ihrem Hügel, hat zwei große Kriege überstanden, und so manche Wetterunbilden haben ihr zu schaffen gemacht. Wie sie zu ihrem Namen kam, erzählt eine nette Anekdote. Auf die Frage wie seine Mühle heiße, soll der damalige Müller nach kurzer Überlegung geantwortet haben: "Paula, wie meine Frau, oben schlank und unten etwas rundlich." Wind gab es genug für die Radler, allerdings als Gegenwind. Aber der kräftigt ja die Waden, und dagegen hatten die Kneippianer nichts einzuwenden.
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