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Von Hameln nach Bad Münder - Kneippwanderer wieder unterwegs

in der Ferne der Süntel
So mancher Schweißtropfen floß, als die Sportwandergruppe des Kneipp-Vereins von Hameln nach Bad Münder wanderte. Zunächst ging es über den Schweineberg. Die Kuppe ist zwar nur 220 Meter hoch, bietet aber doch Steigungen. Bekannt ist der Schweineberg für die Märzenbecherblüte im Frühjahr. Dann stiefelten die Kneippianer durch das schmucke Unsen auf die Hänge des Süntels zu. Der Süntel ist ein beliebtes Wandergebiet. Doch sollte man auf eine Wanderkarte nicht verzichten. Streckenweise sind die Wege schlecht ausgeschildert. Rast war am Süntelturm geplant. Der Aufstieg zum Süntelturm windet sich durch schattigen Buchenmischwald und lässt sich angenehm gehen. Der Turm ragt auf der höchsten Erhebung, der Hohen Egge, in 437 Meter Höhe empor. Vormals stand dort ein hölzerner Aussichtsturm. Nachdem dieser baufällig wurde, baute man einen neuen Turm aus Sandstein. Himmelfahrt 1901 wurde der Turm eingeweiht. In den Annalen wird berichtet, dass die Feier mit einem Hoch auf den deutschen Kaiser endete. Nach einer erholsamen Pause in der gemütlichen Schankwirtschaft marschierten die Kneippmitglieder schwungvoll den Berghang hinunter, um noch rechtzeitig den Zug nach Bad Münder zu erreichen.
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