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Kneippianer wandern durch die zauberhafte Südheide

Kneipp-Sportwandergruppe in der Südheide
Wald und violette Heide wohin man schaute. Wanderführer Uwe Plogg hatte nicht zu viel versprochen. Die Landschaft im Naturpark Südheide zeigte sich der Sportwandergruppe des Kneipp-Vereins wie in einem Bilderbuch. Gelbe Sandwege führen durch ausgedehnte Wacholder- und Heideflächen mit satten Kiefern und grazilen Birken. Die Eiszeit formte diese Landschaft in ein sanftes hügeliges Gelände. Der Naturpark Südheide ist Teil eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete in Deutschland. Es riecht herrlich nach Harz und Pilzen. Bei Oberohe glitzern kleine Seen. Hier befanden sich die ersten Kieselgurgruben der Welt. Kieselgur wird unter anderem als Filter für Abwässer und Schwimmbäder, als Füllstoff in Wärmeisolierungen und als Baustoff verwendet. Nach dem Zweiten Weltkrieg erreichte die Produktion bis zu 60.000 Tonnen jährlich und war ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Region. Der vielseitig verwendbare Bodenschatz wurde bis 1994 im Tagebau gewonnen. Der Abbau war unrentabel geworden, auch hohe Umweltauflagen waren ein Grund. Gekrönt wurde die 23 km lange Tour der Sportwanderer mit einer Einkehr in einem urigen Gasthof in Unterlüss.
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