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Kneippianer den Wolken so nahe - Wanderung durch die Bergwildnis im Harz

Kneippwanderer auf dem Achtermann (925 m). Viel Platz ist nicht auf dem kantigen Felsgipfel.
Schwindelnde Höhen, zumindestens aus niedersächsischer Sicht, erklommen die Sportwanderer des Kneipp-Vereins auf ihrer 23 km langen Harzwanderung. Zunächst ging es auf die Wolfswarte mit immerhin 918 m Höhe eine der höchsten Erhebungen in unserem Land. Diese markante Felsenklippe ist ein Nebengipfel des Bruchbergs. Der eigentliche Gipfel des Bruchbergs darf zum Schutze der Natur nicht betreten werden. Das beliebte Wanderziel nahe Torfhaus bietet einen Blick westwärts auf Altenau im Okertal, während sich im Osten der Brocken rundet. Ständig bergauf ging es dann auf Granitgeröll bedeckten Pfad durch den knorrigen Fichtenhochwald zur Achtermannshöhe. Die Achtermannshöhe erhebt sich 925 m über den Meeresspiegel und ist der dritthöchste Berg Niedersachsens. Nur der Wurmberg ist mit 971 m und der Bruchberg mit 927 m höher. Der Achtermann, wie die scharfkantige Felsenkappe auch genannt wird, bietet eine der schönsten Fernsichten im Nationalpark Harz. Bei gutem Wetter sind Braunlage, der Wurmberg mit den Sprungschanzen, der Brockenbuckel und der Antennenwald vom Torfhaus auszumachen. Der Achtermann ist der einzige naturbelassene Gipfel im Naturpark. Auf den Felsen siedeln seltene Moose und Flechten. Die Wanderung erforderte neben Trittsicherheit Kondition, bei einer Einkehr wurden die Kraftreservern wieder aufgetankt
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Zeitung | Erschienen am 23.05.2012
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