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Kneipp-Wanderer genießen sonnigen, verschneiten Harz

Sportwanderer des Kneipp-Vereins Wunstorf im tief verschneiten Harz, Brocken
Die Sportwanderer des Kneipp-Vereins mussten früh aus den Federn kriechen. Treffpunkt war um 6.50 Uhr, dann ging es mit den "Öffis" in den Harz. Vom Ehrenfriedhof bei der Bundesstraße nach Braunlage ging die Tour zunächst zum "Dreieckigen Pfahl". Dieser Granitstein markierte die Grenze zwischen dem Königreich Hannover und dem Herzogtum Braunschweig. Während der Deutschen Teilung verlief hier die Grenze zwischen der DDR und der BRD. Beim Anstieg zum Brocken lugte die Sonne am blauen Himmel hervor. Doch der Berg zeigte sich mal wieder zickig. Leichte Wolken waberten auf dem Gipfel. So entfiel der erhoffte Blick über das Harzer Land.Der Abstieg nach Torfhaus führte durch eine märchenhafte Landschaft. Wind, Schnee und Eis hatten bizarre, in der Sonne glitzernde Figuren modelliert. Von Torfhaus, der mit 811 m höchst gelegenen Siedlung in Norddeutschland, wanderten die Kneippianer auf dem romantischen Salzstieg entlang der Radau in Richtung Bad Harzburg. Väterchen Frost hatte den Radau Wasserfall zum Erstarren gebracht, eine 23 Meter hohe Eiswand hing vom Felsen am Winterberg. Ein Anblick, der faszinierte. Die Wanderung verlangte von allen Teilnehmern erheblichen sportlichen Einsatz, immerhin wurden 26 km zurück gelegt. Sie vermittelte aber auch bleibende Eindrücke einer wunderschönen Natur.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Zeitung | Erschienen am 01.03.2012
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