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Kneipp-Verein Wunstorf entlang des Leinetals

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Die Wald und Wiesenwanderer des Kneipp-Vereins Wunstorf rasten vor dem Neustädter Leine-Wasserfall
Eine Wandergruppe des Wunstorfer Kneipp-Vereins folgte ab Bordenau der Leine, die sich dort in Mäandern durch ein wunderschönes Wald- und Wiesengebiet windet. Gerastet wurde an einem geschichtsträchtigem Fleckchen Erde, dem Neustädter Leine-Wasserfall. Die Leine war in früherer Zeit eine wichtige Wasserstraße zwischen Hannover und Bremen. Im Jahre 1509 wurden immerhin 203 Tonnen hannoversche Güter über die Leine verschifft. Doch in Neustadt versperrte eine massive Felsbarre den Weg, der heutige Wasserfall. Schiffe wurden vor der Barre entladen und mit Gewalt über die Felsen gewunden. Zur Verbesserung der Schiffbarkeit wurde Felsen abgetragen, später auch eine Sprengung durchgeführt. Doch an dieser Stelle blieb die Leineschifffahrt mühsam. So bauten die findigen Neustädter 1749 eine Schleuse, die den Mühlenkanal mit der Leine verbindet. Folglich musste das mühsam abgetragene Hindernis wieder aufgeschüttet werden, um den Wasserstand im Schleusenkanal zu erhöhen. Nach wie vor wird regelmäßig aufgeschüttet, um den Wasserpegel in der Kleinen Leine zu halten. Die 15 km lange Tour endete in Poggenhagen mit einer Einkehr.
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