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Kneipp-Gruppe "Wald und Wiese": Warum in die Ferne schweifen? Das Gute liegt so nah!

Dick eingemummt wanderten die Kneippianer nach Mardorf
Draußen weht es bitterkalt, wer kommt da durch den Winterwald? So wird in einem Gedicht gefragt. Das war bekanntlich Knecht Rupprecht, aber es könnten auch die Kneipp - Wanderer gewesen sein. Bei hochwinterlichen Temperaturen stapften sie durch den Schnee von Schneeren am Engelkenberg vorbei, durch das Waldgebiet Häfern und dem Ohlhagener Moor. Ziel war das beschauliche Mardorf. Die Dorfchronik erzählt Erstaunliches. Vor über 3300 Jahren soll es die erste feste Mardorfer Besiedlung gegeben haben, in der näheren Umgebung bereits um 5500 v. Chr. Und das eigene Mardorfer-Platt bildete sich schon im 3. Jhdt. n. Chr.! Im 30-jährigen Krieg wurde Mardorf aufgegeben und ab 1620 in einem Buchen- und Eichenwald, etwas vom Ufer des Steinhuder Meeres entfernt, wieder aufgebaut. Damals war der Name "Lütjen Mardrup" und bedeutet wohl Dorf am Meer. Der staatlich anerkannte Erholungsort bemüht sich sehr um Wanderer. So entstanden 2010 acht neue Wanderpfade. Auch das wird in der Chronik vermerkt.
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