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Erinnerung an das Wunder von Bern - Kneippfreunde wandern durch die Seeprovinz

Gedenkstein für Fußballweltmeister Jupp Posipal
Bass erstaunt waren die Kneipp-Sportwanderer, als sie auf ihrer Wanderung durch Wiedenbrügge einen Gedenkstein für den Fußballweltmeister Jupp Posipal entdeckten. Posipal kickte im ersten Nachkriegsjahr für Wölpinghausen. Er soll die damalige Kreisligamannschaft vor dem Abstieg bewahrt haben. Seine Karriere setzte Posipal in Hannover fort und spielte ab 1949 für den Hamburger SV. Seine große Stunde schlug 1954 als Abwehrspieler bei der Weltmeisterschaft 1954 in Bern. "Wir hingen alle am Radio und lauschten der leidenschaftlichen Reportage von Herbert Zimmermann. Deutschaland war nach dem Krieg wieder wer", die Kneippianer können sich gut erinnern. Damals waren sie noch Jugendliche. Der Außenseiter schlug Ungarn. Die Helden von Bern erhielten vom Deutchen Fußballbund pro Spiel 200 DM, für den Titel 2500 DM und eine Polstergarnitur. Posipal bekam von seinem Arbeitgeber noch eine Vespa geschenkt, Symbol des Wirtschaftswunderlandes. Jupp Posipal starb 1997 im Alter von 69 Jahren. Die 23 km lange Wanderung führte die Kneippianer von Hagenburg, durch die Wiedenbrügger Heide, das Waldgebiet Schier, weiter über Altenhagen nach Steinhude. Im Waldgebiet Schier fanden die Wanderer noch eine Laune der Natur. Zwei Buchen sind zu einem Tor zusammengewachsen.
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