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Ein Bad im Blütenmeer - Kneippianer besuchen Landesgartenschau in Bad Essen

Farbenprächtige Beete begeisterten
Vor der Kulisse des neugotischen Schlosses Ippenburg im Osnabrücker Land breitet sich ein Gartenparadies aus. Man mag kaum glauben, dass sich dort bis in die 1950-er Jahre feuchte Wiesen und Sümpfe hinzogen. Das Gelände und das Schloss sind seit Jahrhunderten Besitz der Familie von dem Bussche. Kneippianer Rüdiger Stucke wies darauf hin, dass Mitglieder des weit verzweigten Adelsgeschlechtes von dem Bussche in Wunstorf-Liethe ein Gut bewirtschafteten. Davon zeugt die "Von dem Bussche Allee", auch das Erbbegräbnis ist noch versteckt zu finden. Viktoria von dem Bussche hat mit viel Liebe einen wunderschönen Park geschaffen, der dieses Jahr ein Teil der Gartenschau bildet. Die Kneippfreunde waren begeistert von dem romantischen Flair. Kletterrosen überwuchern Pavillons und übergießen Bäume mit ihrem Blütenmeer. Hinter Natursteinmauern blühen üppige Hortensien. Stauden in Purpur, Pink, Violett und Blau sind kombiniert mit aufrecht wachsenden Gräsern und kugeligem Riesenlauch. Verschlungene Rundwege führen durch Themengärten von klassisch bis modern. Hier wird gezeigt, wie der Garten immer mehr als erweiterter Wohnraum gesehen wird. Die Landesgartenschau setzt sich im nahen Bad Essen fort. Der neu gestaltete Solepark lädt zur Erholung ein. Höhepunkt ist dort eine Sole-Arena, die nach dem Prinzip eines Gradierwerks salzhaltigen Nebel erzeugt. Der Ausflug endete für die Kneippianer mit einem Rundgang durch Bad Essen mit seinen verträumten Gassen, malerischen Fachwerkhäusern und einem wunderschönen heimeligen Kirchplatz.
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Shima Mahi aus Langenhagen | 03.07.2010 | 18:45  
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