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Bange Frage: Schnappt die Mausefalle - zu? Eine besondere Harzwanderung des Kneipp-Vereins

Schnappt die Mausefalle zu? Kneippianer vor dem Felsgebilde "Mausefalle" im Harz
Eine märchenhafte Gebirgswelt durchwanderten die Berg- und Talwanderer des Kneipp-Vereins im Harz. Über Stock und Stein stiefelten sie von Waldhaus entlang der tosenden Oker. Bis Romkerhall zwängt sich der Bach mit reißender Strömung vorbei an mächtigen Felsblöcken und bizarren Klippen. Jahrmillionen hat die Oker sich in das Gestein eingeschnitten und ein wildromantisches Tal geschaffen. Ziel der Kneippianer waren die Klippen, die hoch gegenüber Romkerhall thronen.So ging es dann steil bergauf. Die Anstrengung lohnte sich. Meisterin Natur schliff und schmirgelte und schuf phantasievolle, abgerundete Felsblöcke. So sieht die besteigbare "Feigenbaumklippe" tatsächlich wie ein Feigenbaum mit Früchten aus. Imponierend ist die gewaltige Felsinformation "Mausefalle". Schon der Name verheißt nichts Gutes. Über einem schmalen, schief stehenden, nochmals unterteiltem Stein türmt sich ein gewaltiger, kissenartiger Felsbrocken. Der Aufbau sieht ganz schön wackelig aus. Die Kneippwanderer stellten sich der Mutprobe, wenn auch mit Kribbeln im Bauch. Außerdem kann man noch bei der "Hexenküche ", einem riesigen Felsblock, sein Süppchen kochen und von der Kästeklippe weit ins Land blicken.
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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Zeitung | Erschienen am 28.09.2012
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