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Wunstorfer Johanniter-RockerRetter beenden Einsatz beim Deichbrand

Die Anmeldung in der Unfallhilfsstelle 1. (Foto: Tobias Grosser /Die Johanniter)
 
Landesvorstand Bernhard Gätjen bekommt von Michele Sciacca den Ablauf im Abschnitt der Wunstorfer erklärt. (Foto: Tobias Grosser /Die Johanniter)

Erfolgreicher Einsatz des Ortsverbandes Wunstorf-Steinhuder Meer beim Deichbrand-Festival in Nordholz bei Cuxhaven

 Die Johanniter des Ortsverbandes Wunstorf-Steinhuder Meer haben den Sanitätsdiensteinsatz während des Deichbrand-Festivals in Nordholz vom 20. bis 24. Juli beendet. "Wir sind sehr zufrieden", sagt Thorsten Ernst, Gesamteinsatzleiter der Johanniter. Insgesamt hatten die Johanniter-Retter 2680 Patientenkontakte. Davon 1130 sogenannte Bagatellen. Heißt: Kleine Schnittwunden, Pflaster für eine Blase - also kleiner Verletzungen. Darüber hinaus gab es 1350 protokollierte Verletzungen: von Schürfwunden, alkoholbedingte Problemen, Prellungen, Stauchungen, Atembeschwerden bis zu hin zu einem Verdacht auf Herzinfarkt.

"Das Einsatzaufkommen beim Deichbrand war der Größe und dem Wetter entsprechend.", sagt Ernst. "Die Behandlungszahlen sind im Verhältnis zur Größe des Festivals im normalen Bereich."
Die Johanniter waren während des Festivals mit rund 520 Sanitätern im Einsatz. Die Johanniter des Ortsverbandes Wunstorf-Steinhuder Meer waren mit rund 120 Einsatzkräfte in ihrem Abschnitt im Einsatz. Mit dabei sind zehn Retter vom Nordhannoverschen Ortsverband, acht aus dem Regionalverband Minden-Ravensberg, 18 aus dem Regionalverband Harz-Heide und zehn Helfer aus dem Ortsverband Bielefeld.


Die Johanniter aus Wunstorf hatten neben der Leitung der Unfallhilfsstelle 1, welche die größte auf dem Festivalgelände ist, auch die Leitung des Bereiches Technik und Sicherheit inne. Mit 36 Behandlungsplätzen, davon sechs Intensivplätze, einem Rettungswagen, einem Notarzteinsatzwagen, einem Krankenwagen und einem Einsatzleitwagen, diversen Mannschaftstransportwagen, Gerätewagen Technik und Sicherheit, Abrollcontainer Psychosoziale Notfallversorgung und Abrollcontainer Technik und Sicherheit waren die Sanitäter auch für größere Lagen gerüstet. Pro Schicht, die jeweils zwölf Stunden dauerte, waren mindestens 34 Retter gleichzeitig im Einsatz, dazu kam dann nochmal das ärztliches Personal. Neben der sanitätsdienstlichen Versorgung in der Unfallhilfsstelle kümmerten sich die Wunstorfer Techniker um Stromleitungen und Stromversorgungen, die Verlegung von Trinkwasserleitungen und beseitigten Störungen aller Art.


"Wir waren mit einem tollen Team vor Ort und haben alle Herausforderungen abarbeiten können ", erklärt Zugführer Michele Sciacca aus dem Ortsverband Wunstorf-Steinhuder Meer, der den Abschnitt an der Unfallhilfsstelle 1 leitete. „Das Zusammenspiel der verschiedenen Verbände in der Unfallhilfsstelle aber auch auf dem weiteren Festivalgelände war professionell und sehr kameradschaftlich.“



Neben den Wunstorfer Johanniter waren besonders aus den benachbarten Johanniter-Verbänden aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg im Einsatz. Aber auch Kräfte aus Baden-Würtemberg und Hessen ließen sich den Einsatz nicht nehmen. Die Gesamteinsatzleitung lag beim Regionalverband Bremen –Verden.



Am späten Abend des 24. Juli waren alle Kräfte wieder in der Unterkunft eingerückt. Bereits am Folgetag erfolgte das die nächste Alarmierung zur Bombenevakuierung in Hannover-Misburg.



Weitere Information unter www.johanniter.de/deichbrandoder www.facebook.com/juh-br.ve
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