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Spritzenentsorgung im Hausmüll

Unglaublich, aber wahr. Am Montagmorgen sollte der Hausmüll in Steinhude entsorgt werden und damit auch die Spritzen im Hausmüll. Niemand hätte etwas gemerkt. Doch leider waren die Raben und Katzen fleißig und haben die Müllsäcke aufgerissen. Was da zum Vorschein kam, war für die Tiere nicht weiter von Interesse. Doch der Betrachter, der des Morgens des Weges ging, war ein wenig erschrocken. Spritzen mit Kanülen im Hausmüll? Konnte man davon ausgehen, daß die Gegenstände nicht mit einem Infektionserreger kontaminiert sind und muss mit einer möglichen Infektionsgefährdung gerechnet werden. Mit diesen Gegenständen sollte daher besonders sorgfältig umgegangen werden. Wer ist der Benutzer dieser Spritzen? Zumindest kan man ihn als sorglos, verantwortungslos, ja grob fahrlässig nennen. Sofort wurde die Stadt Wunstorf informiert mit den Beweisfotos im Anhang der E-Mail. Wenig später bereits die Reaktion der Stadt. Die Spritzen wurden entfernt. Nach meiner heutigen Nachfrage, was nun unternommen wird, weil es sich auch um einen Schulweg handelt, teilte die Stadt in einer E-Mail mit, es handle sich bei der so erfolgten Entsorgung wohl um ein Versehen. Keine weiteren Schritten werden eingeleitet. Aber was ist, wenn sich die MItarbeiter der Müllentsorger nun verletzten? Verletzungsgefahr, Infektionsgefährdung, Infektionserreger? Hier sollte die Stadt ihren Standpunkt einmal überdenken!
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 01.09.2010 | 14:28  
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