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Sebastian Lechner fährt eine Nacht bei den Johannitern mit

v.l. Sebastian Lechner bekommt von Michael Merz den Rettungswagen erklärt.

Spannende Einblicke in die Arbeit des Rettungsdienstes

 
Im Rahmen seiner Sommertour hospitierte der Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner im Rettungsdienst der Johanniter auf der Wunstorfer Rettungswache. Während einer Nachtschicht schnupperte er in die vielfältigen Aufgaben der Retter hinein.
„Ich habe eine Menge Respekt vor der Arbeit der Rettungsdienste und bin mir nicht sicher, was mich jetzt erwartet“, so waren die ersten Worte Lechners bei seiner Ankunft an der Rettungswache. Doch lange Zeit konnte sich seine anfängliche Unsicherheit des zu Erwartenden in dieser Nachtschicht nicht breit machen, denn direkt nach dem Einkleiden ging es sofort in den ersten von vier Einsätzen für den Abgeordneten in dieser Nacht. Gemeinsam mit Rettungswachenleiter und Notfallsanitäter Michael Merz und Rettungssanitäter Christopher Meyer machte er sich auf den Weg.

Sein Resümee nach acht Stunden im Dienst fiel sehr positiv aus: „Ich hatte sehr spannende Einblicke in die Arbeit des Rettungsdienstes bei uns vor Ort. Ein sehr gut ausgebildetes Team, das wirklich weiß, was es tut und mit viel Leidenschaft dabei ist“, so Sebastian Lechner. Auch die gut ausgestattete Rettungswache und Rettungswagen hatte ihn beeindruckt. „Die Bürger können sich wirklich in guten Händen wissen“, fasste Lechner das Erlebte zusammen.

Aber es gibt auch Dinge, wo der Abgeordnete Möglichkeiten zur Weiterentwicklung sieht, beispielsweise der konsequente Einsatz digitaler Technik, um die Rettungsmittel noch effizienter zu disponieren oder den Verwaltungs- und Dokumentationsaufwand zu reduzieren.

„Darüber müssen wir auf Landesebene diskutieren, da die Träger des Rettungsdienstes wie die Region Hannover, dies begrüßen würden. Es gibt aber noch viele Hindernisse, auch rechtlicher Art, die überwunden werden müssen. Zudem müssen wir politisch debattieren, wie wir dem Umstand begegnen, dass Rettungswagen immer öfter zu Einsätzen gerufen werden, die im Grunde kein wirklicher Notfall sind. Dadurch werden Kräfte und Ressourcen gebunden, die im Zweifel den eigentlichen Notfällen dann fehlen“, sagte Lechner.

Rettungswachenleiter Michael Merz zeigte sich begeistert von seinem „Praktikanten“. Er sagte: „Ich danke Sebastian Lechner für den Besuch und das aktive Erleben unseres Arbeitsalltages. Viele Fragen konnten wir beantworten und ihm damit ein gutes Wissenspaket mit auf den Weg für weitere Entscheidungen geben.“
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