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Paul-Moor-Schüler entdecken Rettungswagen - Johanniter bilden Abschluss der Erste-Hilfe-AG

Alle schauen gebannt auf Marvins EKG.
Das war ganz schön aufregend für die sieben Schülerinnen und Schüler der Erste-Hilfe-AG der Paul-Moor-Schule Wunstorf. Im letzten Schulhalbjahr hatten sie mit ihrer Lehrerin Stefanie Herbst-Brüning und der pädagogischen Mitarbeiterin Tanja Schmid viel in Theorie und Praxis zur Ersten Hilfe erfahren. Am letzten Tag wurden sie nun mit einem Highlight überrascht. Pünktlich zur AG-Stunde fuhr ein Rettungswagen der ehrenamtlichen Johanniter des Ortsverbandes Wunstorf-Steinhuder Meer vor der Schule vor und alle Schülerinnen und Schüler konnten ausgiebig Fragen stellen, anfassen und auch ausprobieren.

Tim Wagner und Daniela Dürkes erklärten den Kindern das Fahrzeug und machten vieles begreifbar auch durch eigenes erleben. „Wie geht die Trage in das Auto und wie liegt es sich auf einer solchen Trage“, fragte Sam neugierig. Und kurze Augenblicke später lag Sam auf der Trage und seine MitschülerInnen sicherten ihn mit der Hilfe der Johanniter auf der Trage. Dann wurde diese gemeinsam aus dem Wagen geholt mit dem Tragenlift. Das war ganz einfach und nach einer Ehrenrunde auf der Trage ging es auch wieder mit dem Lift in den Rettungswagen zurück. Marvin war ganz mutig und wurde an den EKG-Monitor angeschlossen. Gebannt verfolgten alle seinen Herzschlag und die EKG-Kurve auf dem Monitor im Fahrzeug. Den Ausdruck des EKG-Bildes nahm er dann stolz mit nach Hause.

Der Blutdruck wurde bei verschiedenen Schüler gemessen und alle Geräte und Gegenstände im Fahrzeug erklärt und gezeigt. Den Abschluss bildete natürlich die Sitzprobe für jeden auf dem Fahrersitz und das Blaulicht durfte natürlich auch jeder mal einschalten. Maren fragte dann ganz aufgeregt: „Darf ich das Horn auch einmal anschalten?“ Auch dieser Wunsch konnte erfüllt werden und Maren beendete freudestrahlend die Stunde mit dem lauten Signal des Martinshorns.

Tim Wagner und Daniela Dürkes konnten nun zufrieden die Heimfahrt antreten. Die Kinder winkten glücklich und wollten in der nächsten Woche gleich wieder einen Besuch der Johanniter buchen. Da waren sie schon fast enttäuscht als Frau Herbst-Brüning erklärte: „ Es sind doch Ferien!“
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