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HUS hat Lübeck im Griff

Foto: Dr. Karl Herrmann / pixelio.de (Foto: Dr. Karl Herrmann / pixelio.de)
In Lübeck werden momentan mindestens 17 Patienten mit EHEC-Symptomen behandelt. Es wird befürchtet, dass viele der an blutigem Durchfall leidenden Menschen in der Uniklinik Lübeck am EHEC-Erreger in der HUS-Variante laborieren. HUS führt zu Nierenversagen, Blutgerinnungsstörungen und Blutarmut und damit unter Umständen zum Tod. Drei Menschen sind in Norddeutschland schon an den Auswirkungen von EHEC gestorben.

Der Erreger ist inzwischen identifiziert, beim Überträger gibt es mit Salat einen konkreten Verdächtigen. Doch noch ist ungewiss, wie viele Menschen sich in Lübeck noch mit EHEC anstecken. Das Brisante an den EHEC-Fällen in Lübeck: Seit Wochen werden die Zustände (Stichwort Sparzwang) an der Uniklinik angeprangert. Klinikchefs und OP-Helfer beschweren sich allesamt über die finanzielle Situation und ihre Folgen, Patienten sowieso. Keine aussichtsreiche Grundlage, wenn man mit blutigem Durchfall mit Verdacht auf EHEC und womöglich HUS in die Uniklinik kommt.

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