Atom-Ausstieg: Wohin mit Atom-Müll und Brennelemente-Steuer?

Was passiert nach dem Atom-Ausstieg mit der Brennelemente-Steuer? (Foto: Gerd Altmann / pixelio.de) (Foto: Gerd Altmann / pixelio.de)
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Atom-Ausstieg Deutschlands verkündet. Bis spätestens 2022 soll in der BRD kein Atom-Strom mehr produziert werden. Nun fragen sich umweltbewusste Bürger: Was passiert mit dem Atom-Müll? Ein Endlager für den radioaktiven Müll aus den Kernkraftwerken gibt es in Deutschland bislang nicht. In Gorleben in Niedersachsen soll nun womöglich doch ein solches Endlager entstehen. Der Standort wird weiter erkundet, alternative Orte gegebenenfalls sondiert.

Eine ganz andere Frage im Zusammenhang mit dem Atom-Ausstieg, stellt sich der von der Brennelemente-Steuer betroffene Steuerzahler. Was passiert mit der recht neuen und heftig kritisierten Brennelemente-Steuer? 2,3 Milliarden Euro hätte "Atom-Steuer" auf Brennelemente der Bundesrepublik jährlich einbringen sollen. Mit dem Atom-Ausstieg fehlt jedoch die Grundlage dafür, diese Steuer weiterhin zu verlangen. Trotzdem soll sie weiterhin bezahlt werden. Die Einnahmen dafür werden nach Schätzungen der "Bild" allerdings um 1 Milliarde Euro sinken. Bei der Brennelemente-Steuer streicht der Staat pro Gramm Kernbrennstoff 145 Euro ein. Die Brennelemente-Steuer soll bis 2016 vom Fiskus einkassiert werden.

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