15. Heringstage in Wismar

Viele Zuschauer hatten sich am Alten Hafen eingefunden, um den Beginn der 15. Heringstage zu beobachten. Foto: Helmut Kuzina
Wismar: Altstadt | Großen Andrang gab es in der Hansestadt, als die 15. Heringstage eröffnet wurden. Sie werden vom Hanseatischen Köcheclub veranstaltet und dauern noch bis zum 2. April.

Begleitet von vielen Touristen und Einheimischen, startete der Marsch der Köche vom Alten Hafen zum Marktplatz, wo das öffentliche Heringsbraten begann. Alle konnten an den gasbefeuerten Großpfannen sehen, wie sich allmählich rund 4.000 „Silberlingen des Meeres“ in goldgelbe und knusprige kulinarische Leckerbissen verwandelten.

Während der Heringstage gibt es in zahlreichen Restaurants Spezialitäten rund um den Hering. Es werden drei Herings-Gerichte zu Einheitspreisen angeboten.

Kein anderer Fisch als der Hering hatte jemals eine solche große wirtschaftliche Bedeutung, denn schon im 11. Jahrhundert segelten die Wismarer Fischer zur schwedischen Südwestküste, um dort Heringe zu fangen, diese gut gesalzen zu konservieren und sie dann nach ganz Europa zu exportieren.

Bis heute ist der Hering ein weithin bekannter Speisefisch; in diesem Jahr ist der Ostseehering groß, breit und äußerst wohlschmeckend.

Die Bildreportage folgt dem Umzug der Köche und der Heringsfans vom Hafen zum Marktplatz.

März 2017, Helmut Kuzina
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